Notebooks 2004 auch von MSI

MSI plant die Auslieferung von 150.000 bis 200.000 Notebooks in 2004

Bereits im Mai letzten Jahres hatte der für seine Mainboards und Grafikkarten bekannte taiwanesische Hersteller MSI (Micro-Star International) Notebooks aus eigener Produktion angekündigt. Bisher gelangten diese noch nicht auf den Markt, aber die Massenfertigung ist auch erst Ende 2003 aufgenommen worden. In diesem Jahr plant MSI dann zwischen 150.000 und 200.000 Notebooks auszuliefern. Zum Vergleich: Konkurrent ASUS ist mit 650-700.000 Notebooks in 2003 immerhin der zehntgrößte Notebook-Hersteller der Welt und will seine Auslieferungen in diesem Jahr auf über eine Million steigern.

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MSI hatte Ende März 2003 ein Joint-Venture mit LG Electronics gegründet und produziert die Notebooks zusammen mit dem koreanischen Unternehmen in der gemeinsamen Fabrik in Kunshan in der chinesischen Provinz Jiangsu. MSI beliefert übrigens IBM mit diesen Notebooks.
Entgegen ersten Aussagen, die von höheren Kapazitäten zwischen 50.000 und 100.000 Notebooks monatlich ausgegangen waren, werden dort wohl etwa 30.000 Stück pro Monat gefertigt. Allerdings hat die Fabrik noch Expansionspotenzial.
Angeblich wird sich MSI neben der Fertigung für Vertragspartner wie IBM zunächst auf die Vermarktung der eigenen Notebooks in China konzentrieren. Es ist derzeit noch nicht bekannt, wann diese Produkte auch in Europa erhältlich sein sollen und welchen Markennamen die MSI-Notebooks tragen werden.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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