Microsoft nennt weitere ‚Xenon‘-Specs

Details zum Xbox-Nachfolger bekannt gegeben

Erwartungsgemäß hat Microsoft auf der GDC weitere Spezifikationen zum Xbox-Nachfolger veröffentlicht. So kommt die Xbox 2 bzw. Xbox 360, wie bekannt, mit einer CPU mit drei PowerPC Kernen und einem ATI-Grafikchip daher. Die genauen Daten des Systems lassen Technik Fans anschließend auch das Wasser im Munde zusammen laufen.

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Die Technik
Die drei PowerPC Kerne sind mit je 3Ghz getaktet und jeder Kern kann zwei Instruktionen pro Cyclus ausführen. Damit fährt die Konsole eine Leistung von 18.000 MIPS aus. Der Vorgänger erbrachte zum Vergleich grade einmal 1.980 MIPS. Desweiteren besitzt jeder Kern einen eigenen L1 Cache mit insgesamt 64KB. Der 1MB große L2 Cache wird hingegen unter den drei Kernen aufgeteilt.

Bei der GPU kommt ein ATI-Chip zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die Nachfolgegeneration des ATI X800. Der Chip ist mit 500MHz getaktet und unterstützt Shader 3.0 Effekte. Auf einen Soundchip verzichtet man vollkommen, so reicht die Leistungs der CPU schließlich aus, um diese Aufgaben zusätzlich zu übernehmen. Statt auf DirectSound3D setzt Microsoft zudem nun auf X3DAudio.

Beim Speicher erhält die Konsole 256MB RAM. Was sich für einen PC eher lächerlich anhört, reicht für eine Konsole aber völlig aus. So besitzt die Xbox zum Beispiel nur 64MB und die PS2 sogar nur 32MB RAM. Was dennoch vollkommen ausreicht, um beindruckende Spiele auf den Bildschirm zu zaubern. Leider verzichtet Microsoft bei der Disc auf neue Formate wie Blu-Ray oder HD-DVD und packt die Spiele auf herkömmliche DVD9-Medien. Beim Laufwerk handelt es sich nebenbei um ein 12x DVD-Drive.

Spieler können ihre Daten auf Memory Cards in Größen von 64MB bis 1024MB speichern. Jedoch werden rund 8MB für das System abgezwackt. Effektiv lassen sich somit 56MB bis 1016MB nutzen. Die Größe der optionalen Festplatte ist zwar noch nicht bekannt, jedoch wird das System rund 2GB als Cache nutzen, um Daten im Spiel auszulagern.

Zuguterletzt findet auch eine USB 2.0 Kamera ihren Weg in den Xbox-Nachfolger und wird mit rund 1.2 Megapixeln die Möglichkeit bieten das eigene Gesicht in Spielen zu verwenden oder auch Videochats zu betreiben.

HDTV für alle Games
Besonders interessant ist die Software Seite der Konsole. So setzt Microsoft für Entwickler bestimmte Richtlinien. Das heißt alle Spiele werden Xbox Live unterstützen und HDTV-fähig sein. Die unterste Grenze stellt dabei der 720p-Modus mit einer Auflösung von 1280×720 und Anti Aliasing dar. Die Unterstützung von 16:9 Modi sowie 5.1 Surround Sound gehören ebenso zu der Mindestaustattung der Spiele.

Weiterhin werden auch alle Spiele die Möglichkeit bieten eigene Songs zu hören. Im Vergleich zum Vorgänger wird neben WMA jedoch auch das MP3-Format unterstützt. Die Dateien sind dabei mit bis zu 320Kbps kodiert. Für Filme wird, neben dem HD-DVD Codec, das ‚Xenon Motion Video‘-Format, kurz XMV, genutzt, das auf dem Windows Media 9 Standard basiert. Die Richtlinien bei Filmen nennen im übrigen eine 720p Auflösung bei 30FPS und 5.1 Surround Sound.

Quelle: Eigene

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