ATI Catalyst 5.10 veröffentlicht

Neuer Grafiktreiber für Radeon Karten und Windows 2000, XP(-64), Linux

Drei Wochen nach dem Catalyst 5.9 hat ATI Technologies eine neue Treiberversion für Grafikkarten mit ihren Chips veröffentlicht. Der Catalyst 5.10 für die Betriebssysteme Microsoft Windows 2000, XP und XP x64 Edition sowie für Linux und Linux x86_64 ist geeignet für alle Radeon Grafikkarten der Serien 7000 bis X850 inklusive der All-In-Wonder Produkte sowie für die meisten integrierten Chipsätze (IXP 300, Radeon 9000 & 9100 IGP/Pro, Radeon Xpress 200).

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Die Unterstützung für die älteren Chipsätze IGP 320-340 und IXP 150-250 ist seit dem Catalyst 5.7 herausgefallen.
Für Windows XP empfiehlt ATI die Installation des Service Pack 2. Für Windows 2000 ist Service Pack 4 sogar notwendig. Der Catalyst 5.10 für die 64bit-Version von Windows XP (Professional x64 Edition) unterstützt offiziell nur neuere DirectX9-Grafikkarten ab der Radeon 9500. Anwender von Windows 98/ME müssen auf den Catalyst 5.9 vom letzten Monat zurückgreifen.
Daneben wird eine neue Version des “WDM Capture Drivers“ für das Aufnehmen von TV-Bildern über den Video-Eingang entsprechend ausgestatteter Grafikkartenmodelle (All-In-Wonder und ViVo) angeboten.
Der Catalyst 5.10 enthält als neues Feature die Unterstützung für die Dual-VGA Technik ‚CrossFire‘. Außerdem wurden Standard-Hotkeys für die Rotation des Desktops definiert und die Steuerung der Display-Einstellungen für Windows XP Media Center Edition erweitert.
Weiterhin wurden natürlich wieder eine Reihe von Fehlern behoben, u.a. im 3DMark03 und in Graphedit sowie in den Spielen Dungeon Siege 2, Max Payne 2, Pacific Fighters, Prince of Persia, Silent Hunter 3 und Stronghold.
Weitere und detaillierte Informationen sind den auf der jeweiligen Treiber-Download-Seite verlinkten Release Notes zu entnehmen.

Die Catalyst 5.10 Display Driver sind bei ATI wie gewohnt über die Auswahlseite für Betriebssystem und Grafikprodukt erhältlich.

Für das Catalyst Control Center wird mindestens eine Radeon 9500 Grafikkarte sowie das Microsoft .NET Framework 1.1 benötigt. Wer darauf verzichten möchte, kann immer noch das altbekannte Control Panel verwenden, das weiterhin angeboten wird.

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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