PlayStation 6: Sony will die Konsole nicht mit großem Verlust verkaufen

Der japanische Hersteller beobachtet jedoch die Marktbedingungen

Sony hat erst kürzlich die Preise aller Varianten der PlayStation 5 in Europa um 100 Euro erhöht. Und auch Microsoft schraubt die Preise der Xbox Series X|S ab August 2026 nach oben. Das wirft die Frage auf: Was könnte die PlayStation 6 zum Launch kosten? Und wird Sony die Spielekonsole eventuell mit Verlust verkaufen, um ausreichend Kunden zu erreichen?

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In einem Gespräch mit Stakeholdern hat Sony mitgeteilt, dass man nicht vorhabe, die PlayStation 6 mit deutlichen Verlusten zu verkaufen. Dies sei das grundlegende Prinzip von Sony. Man hält sich dennoch ein Hintertürchen offen. So gibt der Anbieter an, dass man natürlich den Markt beobachte, um seine Strategie entsprechend anzupassen. So muss man ehrlich sagen: Es ist verständlich, dass die Speicherkrise die Preise in die Höhe treibt. Dennoch wird eine Spielekonsole zum Preis von beispielsweise 1.000 Euro, wie es einige Marktforscher für die PlayStation 6 vorhersagen, deutlich weniger Kunden erreichen als z. B. ein Pendant für 600 Euro.

Sony ist da jedoch durchaus flexibel. Beispielsweise verkauft man in Japan eine mit Regionalsperre versehene PlayStation 5 Digital Edition in der Tat mit Verlust, um die Kundenbasis zu vergrößern. In Bezug auf die PlayStation 6 wiederum betont der Hersteller, dass weder ein fester Erscheinungszeitraum noch ein Preis feststehen. Denkbar ist also auch, dass Sony versucht, die Speicherkrise zumindest ein wenig auszusitzen.

Quelle: VGC

André Westphal

Redakteur

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