Innenraum, Montage & Features
Der Platz im Innenraum wird durch die Kompaktheit des Gehäuses natürlich ein wenig begrenzt, allerdings bleibt immer noch genug Raum, um vernünftig montieren zu können. Das Netzteil sollte vor dem Mainboard montiert werden und als Kabel-Stauraum müssen zwangsläufig freigebliebene Laufwerksschächte herhalten. Bohrungen für alle gängigen Mainboardgrößen sind vorhanden, ein Mainboardschlitten wurde leider nicht verbaut.
Gekühlt wird das Gehäuse durch zwei Lüfter an den klassischen Positionen hinten (unter dem Netzteil) und vorn (unten vor den Festplatten). Die beiden Cooler Master 120mm-Lüfter sind mit Dreipol-Steckern ausgestattet, es liegen aber für beide Lüfter auch Vierpol-IDE-Adapter bei – vorbildlich. Ebenfalls über einen Adapter mit Strom versorgt werden will die LED-Beleuchtung der Fronttür. Die Lautstärke der Lüfter ist auf 12V relativ hoch, auf 5V bereits deutlich angenehmer, wenngleich noch nicht auf dem Niveau hochklassiger Silent-Lüfter. Deutlich heraushörbar ist ein begleitendes Surren des Motors.
Sowohl die 5,25″-Laufwerke als auch die Steckkarten werden schraubenlos montiert, was leider in beiden Fällen nicht ganz problemlos ist. Bei den Laufwerken ergeben sich zwangsläufig Probleme mit Geräten geringer Einbautiefe (Displays, Lüftersteuerungen), außerdem steht unser DVD-Laufwerk unschön einige Millimeter nach vorne hervor. Wer die Plastikschieber entfernt, findet zwar darunter Bohrlöcher vor, die sich mit etwas Aufwand zur Montage nutzen lassen, auf der rechten Gehäuseseite muss aber dann der Bohrer eingesetzt werden, um verschrauben zu können.
Alle Steckplätze für Erweiterungskarten werden von einer einzelnen Metallleiste gesichert, welche mit einem Hebel geöffnet und festgeklemmt werden kann. Da durch leichte Unregelmäßigkeiten bei Gehäuse und Boardmontage immer mal einzelne Karten nicht zu 100% perfekt sitzen, wird eine völlige Fixierung durch den Metallriegel umso schwieriger. Hier leisten normale Schrauben erheblich bessere Arbeit.
Der Festplattenkäfig ist angesichts der problemlosen Montage gelungen (Schienen einfach auf die HDD drücken, seitlich ins Gehäuse schieben, fertig), allerdings sind die Silent-Eigenschaften katastrophal: Das Gehäuse selbst überträgt den Körperschall schon sehr gut durch sein geringes Gewicht und die dünnen Bleche. Da nun auch noch die Festplatten ohne jede Entkopplung fest mit dem Rahmen verbunden werden, ist ein wahres Feuerwerk an Zugriffsgeräuschen zu hören. Bleibt nur der Ausweg über eine Entkopplung im oberen Laufwerksschacht, hier treten dann die oben bereits erwähnten Probleme auf.




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