AMD: ATI Catalyst 7.3

Neue Grafiktreiber für Windows Vista und XP sowie Linux

Fünf Wochen nach dem Catalyst 7.2 hat AMD eine neue Treiberversion für ATI Grafikkarten, Mainboards und Notebooks mit ihren Chips veröffentlicht. Der Catalyst 7.3 für Microsoft Windows Vista und XP sowie für Linux ist geeignet für alle Radeon Modelle ab der 9500er Serie inklusive der All-In-Wonder Produkte. Der neue Grafiktreiber enthält Verbesserungen CrossFire (Dual-VGA) Systeme unter Vista sowie das Catalyst Control Center für Linux.

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Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für OpenGL Anwendungen bei Radeon X1000 CrossFire Konfigurationen unter Windows Vista. Daneben gibt es auch weitere Verbesserungen für CrossFire unter Vista. So wird „Alternate Frame Rendering“ (AFR) automatisch aktiviert, so dass auch Anwendungen von Dual-VGA Systemen profitieren bzw. beschleunigt werden, für die noch kein spezielles Profil angelegt wurde. Das gilt z.B. für ganz neue Spiele.
Die Performance des Spiels „Dark Messiah Might and Magic“ konnte beim Catalyst 7.3 um mindestens 12,5 Prozent gesteigert werden im CrossFire-Modus auf Radeon X1000 Grafikkarten, sowohl unter Windows XP als auch Vista. Mit High-End Modellen sollen sogar 60% und mehr drin sein.
Weiterhin wurden natürlich wieder eine Reihe von Fehlern behoben, u.a. im 3DMark06 und in den Spielen Call of Duty, City of Heroes, Doom 3, NBA Live 07 und Never Winter Nights. Diese Punkte betreffen allerdings nur Windows Vista.

Der neue Linux Catalyst 7.3 (8.35.5) enthält eine Beta-Version des „AMD Catalyst Control Center: Linux Edition“. Dieses soll das bisher verwendete „FireGL Control panel“ ablösen.
Unter Linux wurde außerdem der Fehler behoben, dass der Bildschirm schwarz wurde nach Abschalten des X-Servers von der Konsole. Dieses Problem trat auf einigen Notebooks auf.

Der Catalyst 7.3 ist neben den genannten Grafikkarten außerdem geeignet für die Radeon Xpress 200, 1100, 1200, 1250 und 1600 Chipsätze. Die Unterstützung für die älteren Chipsätze IXP 300, Radeon 9000 & 9100 IGP/Pro ist seit Juni letzten Jahres herausgefallen. Gleiches gilt für Grafikkarten „unterhalb“ der Radeon 9500 wie z.B. die Radeon 9000, 8500 und 7000 Serien. Wer ein älteres System mit diesen Komponenten besitzt, muss auf den Catalyst 6.5 zurückgreifen.
Daneben wird auch eine neue Version des “WDM Capture Drivers“ für das Aufnehmen von TV-Bildern über den Video-Eingang entsprechend ausgestatteter Grafikkartenmodelle (All-In-Wonder und ViVo) angeboten.

Weitere und detaillierte Informationen sind den auf der jeweiligen Treiber-Download-Seite verlinkten Release Notes zu entnehmen.

Die Catalyst 7.3 Display Driver sind bei AMD über eine neu gestaltete und einfacher als zuvor bei ATI zu bedienende Auswahlseite für das jeweilige Betriebssystem erhältlich.

Seit dem Catalyst 5.12 bietet ATI bei einem neuen Grafiktreiber nicht mehr das altbekannte Control Panel an. Wer also tiefer in die Treibereinstellungen einsteigen möchte, ist ab sofort auf das CCC oder inoffizielle Treiberversionen mit integriertem Control Panel von NGOHQ.com angewiesen.

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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