nVidia G92 auch bald 55nm?

Wechsel von 65nm auf 55nm soll Kosten senken, Ausbeute erhöhen

Nach einem Bericht aus Asien plant nVidia die Fertigung des G92 Grafikchips (GeForce 8800 GT, 9600, 9800 etc.) von 65nm auf 55nm Strukturbreite umzustellen. AMD produziert die RV670 Grafikchips (Radeon HD 3800) bereits in 55nm Technik und wird dies auch beim RV770 tun. Der Fertigungswechsel von nVidia scheint zeitlich mit der Einführung des RV770 zusammen zu fallen.

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AMD wird nach aktuellem Informationsstand die Grafikkarten auf Basis des RV770 (vermutlich Radeon HD 4800) Ende des zweiten Quartals einführen. Angeblich sollen die ersten G92 Grafikchips aus der 55nm Fertigung im oder um den Juni herum auf den Markt kommen, was in den gleichen Zeitrahmen fällt.
Es heißt, dass die ersten Grafikchips aus der RV770-Serie für Notebooks erscheinen werden. Die Laptop-Hersteller hätten bereits die ersten Muster des RV770 zu Testzwecken erhalten. Um gegen diese neuen Produkte bestehen zu können, sieht sich nVidia offenbar genötigt, ebenfalls G92 Grafikchips für Notebooks in 55nm herzustellen.
Um die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig die Chip-Ausbeute pro hergestelltem Wafer zu erhöhen, dürfte nVidia auch G92 Grafikchips für den Desktop-Bereich in 55nm fertigen lassen.
Außerdem wird berichtet, dass selbst ein G92 mit höherem Chiptakt nicht gegen den RV770 bestehen kann. Möglicherweise muss nVidia deshalb auch die nächste Generation (GT200) etwas vorziehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Quelle: VR-Zone

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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