Abit: Weiter mit Mainboards

Hersteller dementiert Rückzug aus dem Mainboard-Business

Vorgestern wurde berichtet, dass USI, die Muttergesellschaft von Abit, den Rückzug aus dem Mainboard-Geschäft plant für den Fall, dass sich die nächste Platinen-Generation mit Intel P45 Chipsatz nicht gut verkauft. Abit selbst hat dies im Gespräch mit Hartware.net mittlerweile entschieden dementiert. Man verweist auf den enormen Aufwand, den man in der nächsten Woche auf der Computex treibt, wobei Mainboards weiterhin im Zentrum stehen.

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Man habe auf der Computermesse in Taiwan Charles Wirth (Fugger), den bekannten Overclocker aus den USA zu Gast, der jeden Tag Mainboard-Übertaktungen auf einer speziellen Bühne vorführen wird. Desweiteren werden Gaming Teams aus Indonesien, Malaysia und Taiwan die ganze Woche auf Abits Showbühne auftreten. Abit stellt die Frage in den Raum, ob man soviel „Action machen“ würde, wenn man sich aus dem Geschäft zurückziehen wolle?

Zukünftig werde man sein Angebot auch um andere Produkte als Mainboards erweitern, aber das habe mit dem Kerngeschäft an sich nichts zu tun. Abit erklärte wörtlich gegenüber Hartware.net:
„abit hat keinerlein Absicht, sich aus dem Mainboard-Geschäft zurück zu ziehen. Wir werden auf der Computex fast 40 Mainboards ausstellen, von denen 12 Stück neue Modelle darstellen. Mainboards sind abits Kerngeschäft und als solches auch Garant der Marke an sich. Wie jedoch bereits zur CeBIT im März vorgestellt, werden wir in Zukunft auch in andere Geschäftsbereiche wachsen. Dieses Konzept wurde bereits seit über einem Jahr im Zuge der Digital Home
Strategie fortgesetzt, weiter entwickelt und mündet nun in ersten Produkten der Unterhaltungselektronik, namentlich dem von uns FunFab genannten digitalen Fotorahmen mit integriertem Fotodrucker.“

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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