Intel: Xeon 5500 eine Revolution?

Laut Intel werden die neuen Server-CPUs den Markt umkrempeln

Geht es nach Intel, sind dessen neue Xeon-5500-CPUs die größte Revolution seit dem hauseigenen Pentium Pro. Firmen wie Cray, HP und Dell entwickeln bereits Produkte rund um die neuen Prozessoren auf Basis der Nehalem-Architektur. Die CPUs sollen erhebliche Leistungsverbesserungen bieten und auch über mehr Energieeffizienz verfügen. Patrick Gelsinger, Senior-Vizepräsident von Intel, behauptet sogar die neuen Xeons brächten „eine Basis für das nächste Jahrzehnt der Innovation“.

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Das neue Topmodell, der W5580 bietet 8 MByte Cache und vier Kerne mit je 3,2 GHz Takt. Dafür soll der Prozessor auch bis zu 130 Watt Strom benötigen.
Der L5520 verfügt ebenfalls über vier Kerne mit 8 MByte Cache, taktet aber nur mit 2,26 GHz.
Der kleine Bruder, der L5506, bietet 4 MByte Cache, taktet die vier Kerne mit 2,13 GHz und verbraucht nur noch maximal 60 Watt.

Über Intels Quick Path Interconnect, der Konkurrenztechnik zu AMDs HyperTransport, können je nach Prozessormodell zwischen 4,8 bis 6,4 Gigatransfer pro Sekunde verarbeitet werden. Außerdem unterstützen die neuen Xeons Virtualisation-Technologie.

Die Neuerungen schlagen sich im Preis nieder: Der günstigste neue Xeon, ein Zweikern-Prozessor mit 1,86 GHz Takt und 4 MByte Cache kostet umgerechnet ca. 140 Euro (ohne MwSt.). Für das Topmodell, den W5580, verlangt Intel ca. 1220 Euro (ohne MwSt.).

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Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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