ASUS ENGTX260 Matrix - Seite 7

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Fazit

Die ASUS ENGTX260 Matrix ist technisch mit einer Standard Geforce GTX 260 identisch und unterscheidet sich äußerlich nur durch das verbesserte Kühlsystem. Wer die Grafikkarte trotz der mitgelieferten iTracker-Software nicht übertakten möchte, zahlt den stolzen Aufpreis von 45 Euro bzw. 35 % also nur für das verbesserte Kühlsystem, mit dem sich die Grafikkarte im Desktop-Betrieb allerdings komplett passiv betreiben lässt. Der Lieferumfang ist auch eher als Standard zu beschreiben und rechtfertigt daher keinen Aufpreis.


ASUS ENGTX260 Matrix

Der hervorragende Eindruck durch den möglichen passiven Betrieb wird aber getrübt, sobald die Grafikkarte belastet wird. Die Lüfter beginnen zu arbeiten und sind auch auf kleinster Stufe schon deutlich hörbar. Silent-Fans, denen auch beim Spielen ein ruhiger Rechner wichtig ist, werden mit dieser Karte also nicht gücklich werden. Auf der anderen Seite ist vielen Anwendern die Lautstärke der Grafikkarte beim Spielen weniger wichtig, weil sie dann eh Kopfhörer tragen oder die Boxen aufdrehen.
Eine Kaufempfehlung kann primär für Übertaktungsfreunde ausgesprochen werden, denn hier liegt die eigentliche Stärke der ASUS ENGTX260 Matrix. Mit der iTracker-Software ist neben den Taktraten auch die Spannung kinderleicht einstellbar und bietet so sehr viel Übertaktungspotential. Ohne eine Erhöhung der Spannung konnte das Testexemplar sogar eine Geforce GTX 285 im 3DMark Vantage Extreme Test hinter sich lassen, die immerhin fast 100 Euro teurer ist.

Das führt zu folgender Gesamtwertung für die ASUS ENGTX260 Matrix:

Bewertung

ASUS ENGTX260 Matrix

Preis (20%)
Performance (35%)
Übertaktungsfähigkeit (0%)
Handhabung (20%)
Dokumentation (5%)
Ausstattung (20%)
Gesamt (max. 10 Pkt.)
7
8
10
8
7
7
7,6

Christian Kraft

Redakteur

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