ASUS ENGTX285 Matrix - Seite 2

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Die Grafikkarte

Preis ca. 350 Euro (Stand: 10.08.2009)
Hersteller ASUS
Beilagen DVI-VGA-Adapter, DVI-HDMI-Adapter, 7-Pin HDTV-Kabel, Stromadapter 2x Molex auf 6-Pin-PCIe, SPDIF-Kabel (45 cm), CD-Etui, HDMI und SPDIF Installation Guide (Englisch), Schnellanleitung (mehrsprachig, u.a. 2 Seiten Deutsch), iTracker2-Anleitung (Englisch), Handbuch (u.a. Deutsch) auf CD
Software Treiber, ASUS GamerOSD, ASUS Video Security, ASUS iTracker2

Die Box der ASUS ENGTX285 Matrix ist mit einem Phantasie-Galaxie-Bild verziert und definiert mit dem aufgedruckten Spruch „I rule my Game!“ ganz klar PC-Spieler als Zielgruppe der Grafikkarte. Ausführliche Informationen zu dem Kühlunssystem und der iTracker2-Software erhält man, wenn man die erste Schicht der Verpackung umklappt. Die Informationen sind nur in englischer Sprache verfügbar, versprechen aber eine 15 % leisere, 14 % schnellere und 12 % kühlere Grafikkarte im Vergleich mit einer Standard Geforce GTX 285.


Verpackung der Grafikkarte

Beim Lieferumfang fällt das mit dem ASUS-Logo verzierte Kunstlederetui für bis zu zehn CD/DVDs direkt auf, da es ein eher ungewöhnliches Zubehör ist. Wie brauchbar so etwas in der heutigen Zeit ist und ob es als Zubehör zu einer Grafikkarte passt, muss jeder selber entscheiden. Es wurden allerdings bis auf ein 7-Pin HDTV-Kabel keine weiteren Videokabel beigelegt. Auch Software-Vollversionen oder Spiele waren nicht vorhanden, worüber sich die meisten Anwender wahrscheinlich eher gefreut hätten. Es werden ein 6-Pin und ein 8-Pin PCIe-Stromstecker benötigt, um die Grafikkarte zu betreiben. Einen Adapter gibt es nur für den 6-Pin-Stecker, so dass ein 8-Pin PCIe-Stromanschluss zwingend am Netzteil vorhanden sein muss.
Die mitgelieferte Kurzanleitung beschreibt auf zwei Seiten den Einbau der Grafikkarte und die Installation der Treiber. Es gibt allerdings eine extra CD, die nur ausführliche Handbücher in verschiedenen Sprachen bereit hält. Es gibt ein Handbuch, in dem die Installation nochmal genauer beschrieben wird, und eins, was ausführlich die Zusatzprogramme von ASUS erläutert. Beide Handbücher sind nicht speziell für die getestete Grafikkarte geschrieben worden, sondern sind generell für fast jede Karte von ASUS verwendbar. Die Beschreibung der ASUS-Software fällt sehr ausführlich aus, enthält aber keine Erläuterungen zu der iTracker2-Software. Für diese Software wurde eine ebenfalls ausführliche Anleitung in Papierform beigelegt. Da die Anleitung viele Abbildungen enthält, ist es auch zu verschmerzen, dass sie nur in englischer Sprache verfügbar ist.


ASUS ENGTX285 Matrix

Die ASUS ENGTX285 Matrix lässt sich durch das spezielle Kühlsystem in Verbindung mit der iTracker2-Software im Desktop-Betrieb komplett passiv betreiben. Die Karte wird damit unhörbar. Auch in der Standardeinstellung mit 20 % der Lüftergeschwindigkeit bleibt die Karte angenehm ruhig. Bei einer Mehrbelastung wird der 70-mm-Lüfter dann automatisch schneller und dadurch nicht nur lauter, sondern produziert auch ein unangenehmes Nebengeräusch. Es hört sich an, als ob ein Kabel des PCs in den Bereich des Lüfters gekommen wäre, welches bei jeder Umdrehung berührt wird. Es lässt sich ohne dieses Beispiel am ehesten durch ein ständiges rasselndes Nebengeräusch beschreiben.


Rückseite der Grafikkarte

Die Rückseite ist bis auf eine kleine Aussparung mit einer schwarzen Platte verziert, welche die Grafikkarte edler wirken lässt.
Die ASUS ENGTX285 Matrix besitzt standardmäßig zwei Dual-Link DVI-Ports und einen HDTV-fähigen S-Video-Ausgang sowie oben die beiden SLI-Stecker für den Parallelbetrieb mit einer oder zwei anderen Geforce GTX 285. Eine Besonderheit ist der Knopf mit der Aufschrift „Safe Mode“, der fürs Übertakten hilfreich sein kann, worauf wir auf der nächsten Seiter näher eingehen werden.

Christian Kraft

Redakteur

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