Die derzeitge Architektur von Betriebssystemen hat mit vielen Kernen ihre Probleme, die teilweise mit Workarounds gelöst werden. Denn Mehr Kerne sollen auch mehr, und nicht weniger Leistung bedeuten. Dave Probert, Kernel-Entwickler bei Microsoft, wünscht sich eine radikale Lösung, die selbst unter Kollegen umstritten ist.
Sein Vorschlag: Mit genug vorhanden Kernen könnte das Betriebssystem auf die Abstraktion zwischen Kernel- und Usermode sowie auf Zeitscheiben verzichten und einzelne Programme direkt auf CPU-Kerne zugreifen lassen. Das Betriebssystem würde dann eher wie ein Hypvervisor arbeiten, ein Konzept aus dem Bereich der virtuellen Maschinen. Allerdings müssten sich dann die Programme selbst um einen großen Teil des Ressourcenmanagements kümmern.
Quelle: Networkworld
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