AMD konkurriert nicht mit ARM

Will sich vom Smartphone-Markt fernhalten

Intel möchte sich mit seinen neuen Atom-CPUs gern im Smartphone-Segment breit machen. In einem Interview mit Fortune fragt man auch AMDs Geschäftsführer Dirk Meyer nach seinen Plänen für den lukrativen Markt. Doch Meyer entgegnet er sehe keinen Sinn darin sich in direkte Konkurrenz zu Intel und vor allem ARM zu begeben: „Was wir an unserem zentralen Markt mögen, ist, dass es nur wenige Konkurrenten gibt. Ich bin dafür, dass wir uns lieber auf einen großen Markt konzentrieren auf dem der Wettbewerb gering ist“.

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AMD erwägt den Einstieg ins Smartphone-Segment laut Meyer nicht, weil man am meisten Gewinn mit seinen Kernkompetenzen im Desktop-, Notebook- und Server-Bereich machen könne. Intel sieht die Dinge hingegen anders und versucht ins Smartphone-Segment einzusteigen. ARM kündigt hingegen an, dass die eigenen Chips auch für Server geeignet seien. AMD geht demnach nach dem Motto vor: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“.

Meyer räumt allerdings sehr wohl ein am wachsenden Markt der Tablets interessiert zu sein. Auch für die ferne Zukunft schliesst der AMD-Chef Produkte für Smartphones nicht völlig aus: „Ich sage hier nicht ’niemals‘. Vielmehr möchte ich sagen ’nicht jetzt'“. Wer letzten Endes mehr Erfolg hat, Intel mit seinem aggressiven Vorstoß oder AMD mit seiner abwartenden Taktik, muss sich auf Dauer zeigen.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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