Steve Jobs kritisiert Google Android

Eine klare Linie fehle

Apple-Geschäftsführer Steve Jobs nutzte die Bekanntgabe der aktuellen Quartalsergebnisse, um kräftig gegen Googles Android, ein beliebtes Smartphone-Betriebssystem, auszuteilen: Laut Jobs sei Google „unaufrichtig“, wenn das Unternehmen Android dem Apple iOS gegenüberstelle. Man werbe damit Android sei offen, in Wirklichkeit sei es aber nur total fragmentiert. Es gehe nicht mehr darum, ob man ein „offenes“ Betriebssystem habe, sondern darum wie integriert die Funktionen zusammenflössen.

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Jobs nannte interessanterweise ausgrechnet Microsofts Windows, das Betriebssystem der Konkurrenz, als positives Gegenbeispiel: Windows sei „offen“, da es vielseitige Hard- und Software unterstütze, aber zugleich böte es eine einheitliche und konsistente Erfahrung. Genau dies vermisste Jobs laut eigenen Aussagen bei Android, das auf jedem Smartphone anders wirke und die Anwender oft im Regen stehen lasse: So sei die Anpassung von Software eine enorme Herausforderung und die meisten Programme für Android liefen nicht auf jedem Smartphone, weil es einfach zu viele Android-Varianten gäbe.

Auch die unterschiedlichen App-Stores trügen laut Jobs nur zur Unübersichtlichkeit bei. Für Kunden sei „offen“ demnach nicht immer die bessere Wahl, schließt Jobs seine Kritik ab.

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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