Erste Infos zu PCI Express 4.0

Verdoppelte Bandbreite und geringere Übertragungsdistanz

Obwohl PCI Express 3.0 von der PCI-SIG, die Organisation hinter dem PCI-Express-Standard, erst im November 2010 verabschiedet wurde, arbeiten die Entwickler laut TweakPC bereits an PCI Express 4.0. Die vierte Generation des Standards soll wieder eine Verdopplung der Bandbreite mit sich bringen und demnach eine Datenrate von 2 GB/s pro Lane ermöglichen. Dabei wird höchstwahrscheinlich wie bisher auf Kupfer gesetzt. Eine optische Verbindung wäre dann erst für Version 5.0 nötig.

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Aufgrund der damit einhergehenden Probleme soll der Fokus für PCIe 4.0 bei den Übertragungswegen liegen. Die maximale Übertragungsdistanz soll von 50 cm auf dann 30 cm reduziert werden.

Da noch nicht mal ein grober Zeitplan existiert, ist PCI Express 4.0 aber noch sehr weit entfernt. In den kommenden Monaten wird erst einmal PCI Express 3.0 an Popularität gewinnen. Im vierten Quartal 2011 wird Intels Sandy Bridge E Prozessor mit integriertem PCI Express 3.0 Interface erscheinen. Anschließend kommt Anfang 2012 Intels Ivy Bridge, welcher ebenfalls über ein integriertes PCI Express 3.0 Interface verfügt. Bei AMD hingegen gibt es noch keine Anzeichen zum Umstieg auf PCIe 3.0. Da AMD das Interface aber weiterhin im Mainboard-Chipsatz belässt, kann man deutlich kurzfristiger wie Intel agieren.
Erste Grafikkarten von Nvidia und AMD mit PCI Express 3.0 Interface werden Ende 2011, Anfang 2012 erwartet.

Quelle: TweakPC

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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