AMD: Probleme mit GlobalFoundries

Komplette Verlagerung der 28-nm-Fertigung zu TSMC

AMD hat seine Deccan-Plattform verschoben / gestrichen und ist durch weitere Probleme gebeutelt: Offenbar gab es so enorme Probleme mit der 28-Nanometer-Fertigung bei GlobalFoundries, dass man die Herstellung nun komplett an TSMC überträgt. Für AMD wüde dieser Schritt einen herben finanziellen Schlag bedeuten, denn man muss quasi alle auf GlobalFoundries abgestimmten Designs über Bord werfen. So könnte AMD 2012 zwar noch neue APUs im 28-Nanometer-Verfahren veröffentlichen, die Krishna- / Wichita-Chips mit zahlreichen Verbesserungen lägen aber mindestens anderthalb Jahre entfernt.

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Ohne die GlobalFoundries-Chips muss AMD weiter auf Brazos-Prozessoren im 40-Nanomter-Verfahren setzen, während Intel und ARM mit höherwertigen Fertigungsprozessen in neue Märkte vorstoßen. Die Beziehung zwischen AMD und GlobalFoundries dürfte sich dadurch dramatisch verschlechtern – eine drastische Entwicklung für die ehemalige Bilderbuchpartnerschaft. Zwar werden beide Firmen sicher weiter zusammenarbeiten, aber primär aus Notwendigkeit.

AMD selbst hat sich zu diesen Neuigkeiten eines Kommentares enthalten.

Quelle: ExtremeTech

André Westphal

Redakteur

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