ASUS reduziert Mainboard-Produktion

Reaktion auf schleppende Nachfrage im vergangenen Quartal

Wie das Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf Zulieferer berichtet, wird ASUS im ersten Quartal 2012 deutlich weniger Mainboards produzieren als in den Quartalen zuvor. Statt fünf bis sechs Millionen Einheiten will das Unternehmen im aktuellen Quartal nur drei bis 3,5 Millionen Mainboards herstellen. Der Grund sollen volle Läger sein. Während die meisten Mainboard-Hersteller ihre Produktion aufgrund der einer eher schwachen Nachfrage drosselten, behielt ASUS sein Produktionsvolumen bei, so dass es derzeit einen Lagerbestand von ungefähr einer Million unverkaufter Mainboards besitzt.

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In Folge des geringeren Produktionsvolumens sollen auch die Chipsatzbestellungen bei den beiden großen Prozessorhersteller geringer ausfallen. Bei Intel ist die Anzahl der bestellten Chipsätze auf 2,5 bis 2,8 Millionen Einheiten gesunken und bei AMD betragen sie nur noch 500.000 bis 700.000 Einheiten.

Die Absatzziele für das erste Quartal 2012 sollen durch die geringeren Produktionsmengen aber nicht beeinflusst werden. Darüber hinaus könnten Intels angebliche Preissenkung für Sandy-Bridge-basierte Prozessoren und sinkende Festplattenpreise zu einer Belebung der Nachfrage führen.

ASUS selbst wollte die Meldung nicht kommentieren.

Quelle: DigiTimes

Jan Apostel

Redakteur

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