Umsatzwarnung von Nvidia

Begründung: Thailand-Flut und sinkende Tegra-2-Verkäufe

Nvidia hat diese Woche seine Umsatzprognose für die aktuelle Finanzperiode gesenkt. Für das (noch bis Ende Januar) laufende fiskalische vierte Quartal rechnet man nun mit rund 11 % weniger Umsatz als noch im letzten November erwartet. Für das schlechtere Ergebnis werden zwei Gründe angeführt.

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Zum Einen hätte die globale Festplattenknappheit aufgrund der Überflutungen in Thailand größere Auswirkungen auf das Grafikchip-Geschäft gehabt als prognostiziert. PC-Hersteller haben weniger Systeme verkauft und einige PC-Anbieter haben aufgrund der höheren Festplattenpreise auch darauf verzichtet, Grafikkarten in ihren Mainstream-Systemen einzusetzen.
Der zweite Grund sind schneller als erwartet sinkende Verkaufszahlen des Tegra 2 Chips für Smartphones und Tablet-PCs. Eigentlich hätten diese von dem seit Anfang 2012 in der Massenproduktion befindlichen Tegra 3 Chip ausgeglichen werden sollen.
Dadurch soll es nun auf 950 Millionen US-Dollar statt $1,066 Mrd. Umsatz hinauslaufen.

Der erste Grund ist auch für das schlechtere Ergebnis von AMDs Grafiksparte verantwortlich und der zweite Grund zeigt, wie wichtig der Tegra-Bereich mittlerweile für Nvidia ist.

Quelle: Nvidia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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