Atari wendet sich Mobile Games zu

Angeschlagener Publisher visiert Gelegenheitsspieler an

Der angeschlagene Publisher Atari hat sein Entwicklerstudio Eden Games („Test Drive Unlimited“) geschlossen und im letzten Fiskaljahr einen Einnahmenrückgang von 77,8 (2010) auf 51,2 Millionen US-Dollar (2011) verzeichnen müssen. Zwar konnte man seine Verluste von 8 auf 4,8 Mio. US-Dollar senken, muss seine Zukunft aber dennoch überenken. Folgerichtig verkauft der Spiele-Publisher seine Anteile am französischen Nischen-Kanal GameOne und hat angekündigt sich primär auf Casual und Mobile Games zu konzentrieren. Dies bestätigt abermals die wachsende Bedeutung des Smartphone- und Tablet-Segments.

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So konnte Atari im mobilen Segment bereits mit den Spielen „Asteroid Gunner“ und „Atari’s Greatest Hits“ Achtungserfolge zu buchen. Auf einer Investorenkonferenz hat Atari als Schlussfolgerung bekannt gegeben, dass man in Zukunft verstärkt auf Titel für Smartphones und Tablets setzen wolle. Ziel sei, sowohl neue Marken zu etablieren als auch zahleiche Katalogtitel für mobile Endgeräte umzusetzen.

Gleichzeitig ist anzunehmen, dass Atari im Gegenzug seine Entwicklungskosten für PC- und Konsolenspiele reduzieren wird. Entsprechend hat das Unternehmen sich bei der Vorstellung seines Geschäftsberichtes und seinen Zukunftsplänen in keinster Weise zu neuen Spielen für die „traditionellen“ Plattformen geäußert.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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