Materialkosten des Galaxy Note 10.1

Samsung verdient mehr daran als Apple am iPad

Mitte August ist Samsungs neues Galaxy Note 10.1 erschienen. Die Analysten der IHS haben jetzt die Materialkosten ermittelt, die sich auf 260 (Wi-Fi) bzw. 283 US-Dollar (3G) belaufen. Allerdings sind hier natürlich noch keine Kosten für die Fertigung, Forschung und Entwicklung, Logistik, Marketing, etc. enthalten. Zum Vergleich: Apples iPad mit 16 GByte Speicherplatz und Wi-Fi verschlingt 316 US-Dollar an Materialkosten. Zumindest in der Theorie sollte Samsung somit beim Note 10.1 höhere Gewinnmargen erzielen als Apple bei seinen iPads.

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Andrew Rassweiler, ein Analyst der IHS, gesteht dem Galaxy Note 10.1 entsprechendes Potential zu: „Das Galaxy Note 10.1 könnte Samsung pro Einheit ordentliche Gewinnmargen einbringen. Es könnte sich zu einem Kassenschlager entwickeln, sollte Samsung den Erfolg des Galaxy-Note-Smartphones ins Tablet-Segment übertragen können.“

Rassweiler merkte an, dass Amazon und Google im Gegenzug mit ihren Kindle Fire bzw. Nexus 7 kaum bzw. gar keinen Gewinn machen. Beide Hersteller hoffen dies durch App-Verkäufe auszugleichen. Laut Rassweiler liege Samsungs Vorteil darin, dass der koreanische Hersteller viele der im Note 10.1 verbauten Komponenten selbst herstellen könne und deshalb die Herstellungskosten gering halte. So stammen etwa die CPU, der Arbeitsspeicher, der Flash-Speicher und der Akku des Samsung Galaxy Note 10.1 aus eigenem Hause. Durch die Unabhängigkeit von anderen Herstellern sei Samsung in der Lage bei gleicher Qualität niedrigere Preise zu bieten als viele andere Hersteller.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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