Apple ist nicht mehr cool?

Teenager halten iPhones für out

Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes verliert Apple aktuell gewaltig an „Coolness-Faktor“ – zumindest bei Teenagern. Hintergrund: Teenager möchten sich von älteren Generationen absetzen. Da gehört es natürlich dazu, nicht unbedingt das gleiche Smartphone zu nutzen, wie der eigene Geschichtslehrer. Der Analyst Joeri Van den Bergh der Firma Insites Consulting bestätigt diese Wandlung: „Gerade beim iPhone 5 wurde ja auch stark der Mangel an Innovationen gegenüber dem iPhone 4S kritisiert. Bis auf den größeren Bildschirm und das reduzierte Gewicht bleibt da nicht viel.“

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Tina Wells, Mitarbeiterin der Buzz Marketing Group, die sich speziell dem Marketing für Jugendliche widmet, erklärt: „Teenager sagen uns im wesentlichen, dass Apple am Ende ist.“ So sei Apple nach wie vor bei älteren Generationen angesagt, gelte unter Teenagern aber als verpönt.

In den Studien anderer Marktforscher sieht es noch nicht ganz so düster aus: In einer Befragung der Agentur Smarty Pants gaben immer noch 67 % der befragten US-Teenager an, dass sie als nächstes Smartphone ein iPhone kaufen würden. Dennoch ist auch hier eine abnehmende Tendenz festzustellen. Großen Anteil hat Samsung an dieser Entwicklung. Der koreanische Konzern bewirbt seine Galaxy-Reihe in den USA gezielt als „Next Big Thing“ und stellt Apples iPhones als Produkte für ältere Leute da.

Am meisten sei bei Apple aber nun Innovation gefragt, fassen alle Analysten zusammen. Aktuell ruhe sich das Unternehmen zu sehr auf den Erfolgen der Vergangenheit aus.

Quelle: Forbes

André Westphal

Redakteur

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