Smartphones als Suchtgefahr?

Psychotherapeut warnt vor Problemen

Laut dem britischen Psychotherapeuten Steve Pope können Smartphones „so süchtig machen wie Kokain“. Er habe bereits Menschen mit Smartphone-Sucht behandelt, die wegen ihrer Störung sowohl ihre Arbeit als auch ihre Partnerschaften verloren hätten. Als Beispiel nennt er John Benson, der laut eigenen Aussagen Tausende von Apps herunterlud und keine Motivation mehr fand sich von seinem mobilen Begleiter abzuwenden. Er hörte auf sich um seine Körperhygiene zu kümmern, vernachlässigte soziale Kontakte und sah selbst bei einem versuchten Einbruch nicht von seinem Smartphone auf.

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Psychotherapeut Pope glaubt, dass Smartphones Menschen mit Neigungen zu Abhängigkeiten und Süchten tatsächlich psychisch aus dem Gleichgewicht bringen könnten. Besonders betroffen seien Kinder und Jugendliche.

Popes Aussagen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen und dürften sich nur auf diejenigen beziehen lassen, die ohnehin bereits psychische / soziale Probleme haben. Selbst von dieser Gruppe könnte nur ein geringer Prozentsatz betroffen sein, so dass zunächst Forschung nötig wäre, um das „Suchtpotential“ von Smartphones genau zu klären.

Quelle: BBC

André Westphal

Redakteur

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