Nintendo zu Gebrauchtspiel-Sperren

Qualität kann auf rigide Maßnahmen verzichten

Der Kopf von Nintendo of America, Reggie Fils-Aime, hat in einem Interview seine Sicht der Dinge zu Gebrauchtspiel-Sperren und Internet-Zwang mitgeteilt: „Für uns ist klar, dass viele Kunden den Markt für gebrauchte Spiele nutzen, um sich ihre nächsten Käufe zu re-finanzieren.“ Fils-Aime fährt fort: „Sie kaufen ein Spiel, zocken es und verkaufen es, um wieder Geld für den nächsten Titel in der Tasche zu haben.“ Laut Fils-Aime betreffe das Nintendo aber weit weniger als andere Entwickler / Publisher: „Das liegt daran, dass unsere Spiele einen hohen Wiederspielwert haben.“

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Genau das sei der Schlüssel: Die Käufer würden Titel wie „Mario Kart“ noch monatelang spielen. Es liege also einzig und allein an den Entwicklern ihre Spiele mit hohem Langzeitspaß zu versehen. Das Fazit von Fils-Aime: Wer etwas gegen den Markt für gebrauchte Spiele habe, solle einfach bessere Spiele entwickeln.

Parallel hat sich Nintendo abermals zu möglichen Preissenkungen der Nintendo Wii U geäußert, die ab Ende des Jahres mit der Microsoft Xbox One sowie der Sony Playstation 4 konkurrieren muss. Nintendo plane allerdings keinerlei Preissenkungen, da der Einstiegspreis deutlich unter den Angeboten der Konkurrenz liege – 399 Euro für eine PS4 und 499 Euro für eine Xbox One.

Quelle: Polygon

André Westphal

Redakteur

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