Sprecher aus „GTA V“ über das Spiel

Kontroversen seien normal

Das Spiel „Grand Theft Auto V“ alias „GTA V“ verbucht knapp zwei Wochen nach Verkaufsstart bereits Einnahmen in Milliardenhöhe. Das Magazin GQ hat den Erfolg des Spiels, der weit über die Gaming-Industrie hinaus hohe Wellen schlägt, zum Anlass genommen die drei Synchronsprecher der Hauptfiguren zu interviewen. Shawn “Solo” Fonteno, Ned Luke, und Steven Ogg leihen im Spiel jeweils Frank, Michael und Trevor ihre Stimmen und gaben auch ihre Körper für das Motion-Capturing her – so erkennt man im Bild die Ähnlichkeit zwischen den Menschen und Spielfiguren.

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Über stolze drei Jahre waren Fonteno, Luke und Ogg in die Produktion des Spiels „GTA V“ involviert. Speziell Ogg (Trevor), der selbst kein Gamer ist, zeigt sich beeindruckt vom kommerziellen Erfolg des Spiels. Interessant ist, wie die Schauspieler sich zu den Kontroversen um Gewalt und den Umgang mit Frauen in „GTA V“ äußern: „Man sollte das Spiel genau so behandeln wie beispielsweise Kinofilme und TV-Serien – wie ‚Scarface‘ oder ‚Boardwalk Empire'“, erklärt Fonteno. Luke ergänzt: „Manche Leute suchen geradezu nach etwas, das sie hassen können. Wenn ‚GTA V‘ nun diese Position für sie ausfüllt, dann ist das eben ihr Ding. Für mich ist das Spiel reine Satire.“

Die Darsteller stellen zudem klar, dass sie nicht nur als Sprecher, sondern als Schauspieler engagiert wurden: Es ging bei „GTA V“ nicht nur um Sprachaufnahmen, sondern auch um Motion-Capturing, das extrem viel Zeit in Anspruch nahm. Alle drei Darsteller nennen das Spiel dabei als Höhepunkt in ihrem Schaffen und hoffen, dass „Grand Theft Auto V“ die Anerkennung als Kunstwerk erhält, die angemessen ist.

Quelle: GQ

André Westphal

Redakteur

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