Bono (U2) vergleicht Apple mit Sekten

Konzern hätte sich mehr für Red Brand engagieren sollen

Bono, der Frontmann der Band U2, steht oft selbst in der Kritik wie ein dogmatischer Prediger zu wirken. Um so erstaunlicher erscheint, dass ausgerechnet er dem Konzern Apple vorwirft wie „eine religiöse Sekte“ vorzugehen. Stein des Anstoßes ist Bonos Unzufriedenheit über seine Initiative „Red Brand“. Firmen können diese Marke unterstützen und dann den Look für sich beanspruchen. Auf diese Weise unterstützen sie die Non-Profit-Organisation Bonos im Kampf gegen Aids. Apple steuerte zwar 75 Mio. US-Dollar bei, wollte die Red Brand aber nicht prominent bei seinen Produkten platzieren.

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Als Ursache nennt Bono, dass Steve Jobs vom Design der Red Brand abgeschreckt gewesen sei: Firmen können ihr Logo oder Markennamen rot einfärben bzw. in rote Klammern setzen. Jobs soll dieses Design-Konzept gehasst und für Produkte in Apple Stores untersagt haben. Offenbar hat dies Bono schon seit längerem frustriert und nun zu seiner öffentlichen Kritik hingerissen.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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