Präsident Nintendos kritisiert moderne Games

Zu viele Zwischensequenzen hemmen den Spielfluss

Der Präsident des japanischen Konzerns Nintendo, Satoru Iwata, übt Kritik am modernen Spiele-Design: Laut Iwata gebe es in aktuellen Games mittlerweile zu viele Zwischensequenzen, welche das Gameplay unterbrechen und damit den Spielfluss stören würden. Iwata glaubt, dass die schiere Masse an Cutscenes dazu führe, dass die besondere Bedeutung der damit hervorgehobenen Szenen abbaue. Früher wurden etwa durch derartige Zwischensequenzen nur besonders zentrale Momente in Spielen betont. Heute unterbrechen Cutscenes einige Spiele fast schon im Minutentakt.

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Iwata glaubt, dass man die in Zwischensequenzen investierte Zeit besser für andere Gameplay-Elemente verwenden könnte. Der Nintendo-Präsident verweist an den Entwickler Shigeru Miyamoto, der in seinen Spielen wie „The Legend of Zelda“ stets sparsam mit Cutscenes umgegangen sei. Dies sei der bessere Weg, um Spieler in das Geschehen zu ziehen und gleichzeitig besondere Szenen herauszuheben.

Quelle: 4Gamer

André Westphal

Redakteur

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