Kurioser Open-Source Vibrator „The Mod“

Crowdfunding-Kampagne für Sexware

Auf der Crowdfunding-Plattform IndieGoGo läuft aktuell eine Kampagne für Open-Source Sexware. Über die Schwarmfinanzierung will man „The Mod“, einen programmierbaren Vibrator ins Leben rufen. Hinter dem Projekt steckt der Sex-Toy-Hersteller Comingle. Als Basis des speziellen Dildos dient das Board Arduino. Dank des erweiterbaren Open-Source-Aufbaus sollen potentielle Besitzer zusätzliche Sensoren an das gute Stück anschließen können und eigene Vibrations-Muster speichern dürfen. Über einen Controller lässt sich „The Mod“ auch fernsteuern oder via USB an den PC zur Anpassung anstöpseln.

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Durch die Möglichkeit zur Programmierung und Fernsteuerung sind auch gemeinsame Spielchen als Paar denkbar. Mit einem optionalen Sensor-Paket lassen sich z.B. Druck und Biegfaktor genau erfassen sowie kapazitive Touch-Elemente und ein Mikrofon hinzufügen. Vielleicht denkt man hier auch an Paare mit Beziehungen auf Distanz, die sich durch „The Mod“ gemeinsame, sexuelle Erfahrungen auf Entfernung eröffnen könnten. Über die Sensoren und die Software „Dilduino“ soll es wiederum möglich sein den Dildo auf die Stimme des Partners oder auch dessen Herzschlag reagieren zu lassen.

Wer an dem Virbator Interesse hat, sollte mindetens 60 US-Dollar in das Projekt investieren, um bei erfolgreicher Finanzierung einen Bausatz zu erhalten. Für 199 US-Dollar ist der einsatzfähige „The Mod“ plus Sensor-Pack enthalten. Wer direkt 40.000 US-Dollar hinlegen mag, erhält mit Freunden einen Flug in einem Privatjet um den Vibrator in hohen Lüften gemeinsam auszutesten. Wer sich über das Projekt informieren oder sich beteiligen möchte, erhält hier weitere Details. Zielbetrag sind 50.000 US-Dollar. Bisher sind ca. 14.000 US-Dollar zusammen gekommen. Noch läuft die Kampagne bis zum 14. Februar 2015, so dass die Chancen auf Erfolg gut stehen.


Quelle: IndieGoGo

André Westphal

Redakteur

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