Motorola glaubt Samsungs Stern sinke

Führungsposition im Smartphone-Segment werde neu verhandelt

In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes hat sich der COO Motorolas, Rick Osterloh, zur Zukunft des mobilen Marktes geäußert. Man sei beispielsweise selbst zufrieden mit den Ergebnissen der früheren Partnerschaft mit Google. Motorola hatte im Zuge seiner Restrukturierungen viele Märkte verlassen, um sich nur noch auf den Vertrieb in zehn Ländern in Nordamerika, Europa und Lateinamerika zu fokussieren. Aktuell erweitert man die Reihe an Staaten jedoch weiter und steht bei 50 Ländern. Außerdem hat Motorola sein Produktangebot entschlackt und seine Zuliefererkette optimiert.

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Der Ex-Eigentümer Google habe Motorola die Ressourcen zur Verfügung gestellt, um einen neuen Weg zu finden, sinniert Osterloh. Lenovo sei aber nun wiederum als neuer Mutterkonzern die richtige Firma, um mit diesem neuen Weg Wachstum zu erlangen. Zudem glaubt der Motorola-Manager, dass Samsungs Tage als Marktführer im Android-Segment eventuell bald gezählt seien: Wer hätte etwa vor ein paar Jahren mit BlackBerrys oder gar Nokias Absturz gerechnet?

Laut Osterloh würden immer mehr Kunden merken, dass sie nicht 600 Euro für ein Smartphone auf den Tisch legen müssten, um eine großartige Erfahrung zu erhalten. Flaggschiffe seien mit immer mehr Brimborium ausgestattet, das am Ende niemand im Alltag verwende. Motorola sei hier eine Alternative zu anderen Premium-Marken, da man sich auf das Wesentliche zu einem Top-Preis beschränke.

Quelle: Forbes

André Westphal

Redakteur

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