iSkin: Haut als Eingabefläche für Gadgets

Elastische Sensoren sind direkt tragbar

Die Universität Saarland forscht aktuell an einem Projekt namens „iSkin“, das quasi die Haut zur Eingabefläche für Gadgets macht. Elastische Sensoren aus Silikon werden dazu direkt auf der Haut als Sticker getragen. Dank des flexiblen Materials können die Sensoren in verschiedenen Formen, Farben und Größen getragen werden. Auf der Cebit 2015 in Hannover wollen die Forscher „iSkin“ der Öffentlichkeit mit allen Details vorstellen. iSkin erlaubt etwa durch Druck auf einen Punkt am Arm einen Anruf anzunehmen oder abzuweisen. Auch die Lautstärke eines Media-Players ließe sich so regulieren.

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„Mit den Stickern erweitern wir die interaktive Oberfläche für den Nutzer, da praktisch der ganze Körper als Eingabefläche eingebunden werden kann“, so Martin Weigel, einer der leitenden Wissenschaftler des Projekts an der Universität Saarland. Modischer Vorteil: Vor der Anbringung auf der Haut lassen sich die Sticker am PC individuell gestalten. Angebracht werden die Sticker mit hautfreundlichem, medizinischen Kleber.

Aktuelle Varianten von iSkin müssen allerdings noch mit Kabeln angeschlossen werden. Es sind aber bereits verbesserte Versionen in der Entwicklung, die dank eigener Chips drahtlos arbeiten. Sie könnten sich dann auch direkt mit mobilen Endgeräten vernetzen. Vielleicht erwartet uns mit iSkin also quasi die bessere Variante zur Smartwatch.

Quelle: EmbodiedInteraction

André Westphal

Redakteur

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