Der Hersteller Mozilla plant für sein Betriebssystem FireFox OS für mobile Endgeräte einen Paradigmenwechsel: Bisher hatte Mozilla versucht das Betriebssystem mit seinem Fokus auf Cloud- und Web-Diensten in erster Linie auf extrem günstigen Einstiegsmodellen unterzubringen. Leider ging dieser Plan kaum auf, denn selbst in Märkten wie Indien dominieren Alternativen. Jetzt will Mozilla folgerichtig laut dem CEO Chris Beard bei Nachfolgeversionen auf Qualität statt möglichst günstige Preise setzen.
Beard will laut einer internen E-Mail für die Kunden „Funktionen anbieten, die sie reizen ein Smartphone mit FireFox OS zu kaufen – nicht einfach nur einen niedrigen Preis“. Die ursprüngliche Prämisse mit Smartphones für 25 US-Dollar Aufsehen zu erregen, wolle Mozilla aufgaben: „Wir sind am Markt einfach nicht auf das nötige Interesse gestoßen“, ergänzt Beard.
Marktbeobachter meinen, dass Mozilla es mit seinem FireFox OS auch weiterhin schwer haben werde, da selbst Microsoft mit Windows Phone im mobilen Markt strauchelt. Sollte man allerdings tatsächlich langfristig Features und Qualität bieten können, welche bei Konkurrenz-Plattformen fehlt, könnte sich der Paradigmenwechsel auszahlen.
Quelle: Cnet

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