Sony Xperia Z3+ international erhältlich

Stiller Launch für das High-End-Smartphone

Sony hat das neue Smartphone Xpria Z3+ international ohne großes Tamtam veröffentlicht. In Japan ist dieses Modell bereits seit einigen Wochen als Xperia Z4 zu haben. International hat man sich für die durchaus passendere Bezeichnung Sony Xperia Z3+ entschieden, da es sich hier auch im Wesentlichen um eine leicht aufgewertete Version des letztjährigen Smartphone-Flaggschiffes handelt. So ersetzt beispielsweise der Qualcomm Snapdragon 810 den 801 und statt 16 GByte sind als Standard 32 GByte Speicherplatz verbaut-

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Identisch bleibt beim Sony Xperia Z3+ der RAM mit 3 GByte. Auch der Bildschirm mit 5,2 Zoll und 1920 x 1080 Bildpunkten gleicht dem Z3. Die Maße betragen beim Z3+ 146 x 72 x 6,9 mm, während das Z3 noch auf 146 x 72 x 7,3 mm kam – also minimal dicker gewesen ist. Leider hat Sony den Akku von 3100 mAh auf 2930 mAh reduziert. Die Akkulaufzeit soll allerdings laut Hersteller identisch sein.

Das Design weist dezente Unterschiede auf – etwa ist der microUSB-Anschluss nun nicht mehr mit einer Abdeckung versehen. Trotzdem verbleibt die Zertifizierung von IP65/IP68 für Wasser- und Staubresistenz. Für die Kamera legt Sony 20,7 Megapixel an – abermals identisch zum Z3. Allerdings hat man für das Xperia Z3+ die Webcam auf 5 Megapixel aufgewertet.

Leider schweigt Sony noch zum Preis des neuen Xperia Z3+. Erscheinen soll das Smartphone im Juni.

Trotz der fehlenden Preisangabe positioniert sich das Gerät klar als Multimedia-Kraftpaket für den europäischen Markt. Besonders die Kombination aus dem Snapdragon 810 und dem hellen Triluminos-Display zielt auf Nutzer ab, die ihr Smartphone als primäre Unterhaltungsplattform verwenden. Erstes Feedback aus den Benelux-Ländern hebt hervor, dass die optimierte Hardware selbst bei rechenintensiven Web-Anwendungen nicht ins Stocken gerät. Niederländische Technik-Blogger berichten von flüssigen Bildraten bei aufwendigen HTML5-Spielen und schnellen Ladezeiten, wenn Nutzer beispielsweise auf hochauflösende Streaming-Dienste zugreifen, komplexe Cloud-Software nutzen oder die beste casinos zonder cruks über den Browser laden. Auch die Wärmeentwicklung des Prozessors soll bei solchen andauernden Belastungen besser kontrolliert werden als noch bei früheren Testgeräten. Ob diese punktuellen Hardware-Verbesserungen ausreichen, um bisherige Z3-Besitzer zu einem Upgrade zu bewegen, bleibt abzuwarten. Angesichts der starken Konkurrenz durch Samsungs Galaxy-Reihe wird der endgültige Verkaufspreis wohl der entscheidende Faktor für den Erfolg des Z3+ sein.




Quelle: Pressemitteilung

André Westphal

Redakteur

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