Google Project Vault für mehr Datensicherheit

Sicherheits-Computer integriert in eine microSD-Karte

Google hat im Rahmen der I/O Project Vault vorgestellt: Es handelt sich um eine ungewöhnliche Kombination aus Sicherheitstechniken und einer microSD-Speicherkarte mit 4 GByte Kapazität, die in allen üblichen Smartphones und Tablets funktionieren soll. Vault integriert ein eigenes ARM SoC sowie das Betriebssystem ARTOS, das sich auf Datensicherheit fokussiert. Zudem steht ein NFC-Chip zur Verfügung, der helfen soll den Anwender korrekt zu authentifizieren. Zahlreiche cryptografische Dienste für „Hashing, Signing, Batch-Verschlüsselung sowie einen Hardware-Zufallsgenerator für Zahlen“ sollen Datensicherheit garantieren.

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Googles Project Vault bietet Authentifizierung in zwei Schritten. An mobilen Endgeräten sowie PCs wird Vault als reguläre Speicherkarte erkannt. Kompatibilität besteht nicht nur zu Google Androud, sondern auch Microsoft Windows, Apple OS X / iOS und Linux. Eine spezielle Version für Geschäftskunden ist ebenfalls vorgesehen. In einer Demo hat Google vorgeführt, wie mit Hilfe von Project Vault etwa ein Chatverlauf live abgesichert werden konnte – die Verschlüsselung läuft dann automatisch.

Quelle: TechCrunch

André Westphal

Redakteur

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