HTC: Umsatz mehr als halbiert

Schlechte Finanzzahlen, aber noch ohne HTC 10 und Vive

Wir hatten bereits von den finanziellen Problemen von HTC berichtet, jetzt hat der taiwanische Hersteller die Ergebnisse des ersten Quartals vorgelegt und sie sind so schlecht wie befürchtet. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um satte 64 % zurück. Allerdings kamen HTC 10 und HTC Vive erst im April und sind deshalb noch nicht eingerechnet.

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Es ist noch nicht bekannt, wieviel Einheiten der neuen Produkte HTC bislang verkauft hat, aber vom Virtual-Reality-Headset sollen in den ersten 10 Minuten immerhin 15.000 Stück abgesetzt worden sein. Das allein macht schon mal einen Umsatz von über 12 Millionen Euro aus.
Das wird nicht automatisch dazu führen, dass HTC im laufenden Quartal wieder in die Gewinnzone kommt. Schließlich lag der Verlust im ersten Quartal bei immerhin rund 130 Millionen Euro. Im gleichen Zeitram des Vorjahres konnten die Taiwaner noch kostendeckend arbeiten.
HTC selbst hat noch nicht konkret gesagt, wie sie sich wieder erholen wollen, aber Finanzchef Chialin Chang sprach davon, die „Ausgaben zu begrenzen“. Vermutlich wird man die Mitarbeiterzahl reduzieren müssen, auch wenn die Löhne in Taiwan nicht so hoch sind wie in Europa oder Nordamerika. Er betonte aber auch, dass Virtual Reality „ein wichtiger Bestandteil der Rentabilität“ sein wird – in diesem Jahr und in der Zukunft.
Chang ergänzte auch, dass das Smartphone-Geschäft von HTC ab dem dritten Quartal wieder kostendeckend arbeiten könne. Er wolle das aber nicht Vorhersage verstanden wissen, es sei eher als selbst gestecktes Ziel zu verstehen.

HTC 10

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Quelle: Engadget

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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