PowerColor Devil Box

Externes Grafikkartengehäuse für kleine bzw. mobile Geräte

Im März hatte AMD XConnect vorgestellt, die Plattform für die externe Anbindung einer Grafikeinheit z.B. an ein Notebook. Bislang hatte nur Razer ein entsprechendes externes Gehäuse vorgestellt, aber auf der Computex hatte auch PowerColor ein solches gezeigt. Die „Devil Box“ bietet aber nicht nur Platz für eine Grafikkarte, sondern auch eine Festplatte.

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Die Power Devil Box wird wie von AMD vorgesehen per Thunderbolt 3 (40 Gbit/s) an ein entsprechend geeignetes Notebook oder einen Mini-PC wie den Intel NUC angeschlossen. Innen gibt es einen PCI Express 3.0 x16 Steckplatz für eine Grafikkarte. Obwohl PowerColor exklusiver AMD-Partner ist, werden auch zahlreiche Nvidia-Grafikkarten unterstützt – von GeForce GTX 750 bis Titan X (Maxwell Generation). Auf AMD-Seite können Radeon R9 285/290/290X, die R9 300 Serie, R9 Nano und Fury eingesetzt werden. Es passen natürlich nur luftgekühlte Grafikkarten und sie dürfen maximal 310x140x50 mm groß sein. Es werden bis zu 375 Watt TDP unterstützt.
Daneben gibt es einen SATA 6 Gbit/s Anschluss für eine 2,5-Zoll-Festplatte sowie zwei USB 3.1 Anschlüsse (je einmal Typ-A und Typ-C), viermal USB 3.0 und einen Gigabit-Ethernet-Port. Das macht die Devil Box auch tauglich für den Anschluss eines Virtual Reality Headsets, für das neben dem HDMI-Port auch zweimal USB 3.0 benötigt werden.
Ein internes 500-Watt-Netzteil sorgt für die Stromversorgung. Außerdem gibt es noch RGB-Beleuchtung.
Die PowerColor Devil Box soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. Einen Preis gibt es noch nicht, aber der Hersteller versprach uns, dass die Devil Box günstiger wird als das Razer Core, das einzeln 500 US-Dollar kostet ($400, wenn man es zusammen mit einem Razer Notebook kauft).

PowerColor Devil Box
PowerColor Devil Box
Am Intel NUC
Geschlossen mit Beleuchtung
Geöffnet
Spezifikationen & unterstützte Grafikkarten

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Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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