nerdytec Couchmaster Cycon im Test - Seite 2

Bequemes Couch-Gaming der nächsten Generation

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Verarbeitung & Ausstattung

Nerdytec liefert den Couchmaster Cycon in mehreren, einzelnen Teilen. So besteht das Grundgerüst sozusagen aus drei Kernkomponenten: den beiden Seitenkissen aus Schaumstoff mit Lederbezügen sowie der mittleren Ablage. Allerdings ist es damit natürlich noch nicht getan, denn etwas mehr Komfort will der Hersteller dann doch bieten.


Cycon -Lieferumfang

Entsprechend finden sich im Lieferumfang neben einer Kurzanleitung auch noch ein USB-3.0-Kabel von fünf Metern Länge, Klettverschlussbänder zum Aufkleben, ein Beutel zum Verstauen der Maus sowie sogar ein Kreuzschlitz-Schraubenzieher, um das Hantieren mit den Kabeln und der zentralen Ablage zu erleichtern.


Cycon – Seitenkissen

Wie bereits erwähnt sind die wichtigsten Komponenten jedoch die Seitenkissen aus Leder sowie das zentrale Lapboard. Dabei gibt es den Couchmaster Cycon wahlweise mit besagten Seitenkissen mit Lederbezug, im Inneren befindet sich Schaumstoff, oder als Variante mit Microfaser-Bezug. Uns stand zu Testzwecken die Version mit Lederbezügen zur Verfügung. Die Ablage in der Mitte besteht, sicherlich um die Stabilität langfristig garantieren zu können, allerdings aus hartem Kunststoff. Trotz der verschiedenen Materialien hat sich Nerdytec um einen einheitlichen Look bemüht – die Bilder zeigen, dass das auch als gelungen bezeichnet werden darf.


Cycon -Seitentasche

Insgesamt misst der Nerdytec Couchmaster Cycon 85x60x23 cm (Länge x Breite x Höhe). Dabei ist der gesamte Aufbau gemeint. Die Auflage allein misst 84x35x4 cm. Die beiden Seitenkissen messen wiederum jeweils für sich genommen 60x23x19 cm. Ein Vorteil ist, dass die zentrale Auflage auf den beiden Seitenkissen nicht fest fixiert wird, sondern frei beweglich bleibt. Wer Angst hat, sie könnte deswegen bei hitzigen Feuergefechten wegflutschen: Das Risiko kann man als extrem gering einstufen, denn die Kunststoffablage kann zwar auf dem Leder bewegt werden, hat aber stets ausreichend Halt, so dass die Gefahr gen Null geht, sie versehentlich wegzudrücken.


Cycon – Kabel

Das Kabelmanagement wird nicht nur durch den USB-Hub erleichtert, der es ermöglicht, alle Geräte, die man zum Zocken nutzt, mit dem Hub zu verbinden und letzteren dann bei Bedarf zu einem z.B. neben dem TV aufgestellten Wohnzimmer-PC zu führen, sondern auch durch die Kabeldurchführungen des Lapboards. Vom USB-Hub sieht man außen übrigens an der Oberseite nur einen Anschluss – der bietet sich an, um zum Beispiel auch ein Smartphone oder Tablet anzukoppeln und nebenbei Dateien zu verschieben oder vielleicht das Gerät aufzuladen und es trotzdem im Blick zu behalten. Die restlichen USB-Ports hat Nerdytec innen im Mittelstück angebracht.


Cycon – Rückseite

Hier wird dann auch deutlich, wozu der Schraubenzieher beiliegt: Um im Inneren Kabel zu verbasteln, müssen einige Schrauben gelöst werden. An der linken Seite sind innen dann zwei Ports für USB 3.0 zu finden. Hier lassen sich z.B. externe Tastaturen oder Mäuse anschließen. Je nachdem, ob man Rechts- oder Linkshänder ist, lässt sich das natürlich individuell auswählen. Im Inneren der Auflage gibt es Säulen, an denen sich die Kabel aufwickeln lassen, damit nicht zu viel von ihnen herausragt. Wer es also gerne ordentlich beim Zocken mag, kann sich hier voll austoben.

An der rechten Seite wartet dann der letzte USB-Anschluss bzw. auch der Port für das Kabel, das aus dem Couchmaster Cycon zu einem externen Gerät geführt werden kann. Nerdytec weist allerdings in der Kurzanleitung darauf hin, dass der USB-Hub nicht insgesamt über 900 mA belastet werden sollte.

Insgesamt ist der Couchmaster Cycon sowohl optisch als auch haptisch ein hochwertiges Produkt – was man bei einem Preis von 160 Euro für ein solches Sofa-Gaming-Accessoire aber natürlich auch erwarten muss. Hier darf keine Schlappe drin sein und die erlaubt sich Nerdytec dann zum Glück auch nicht – hervorragend.

André Westphal

Redakteur

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