nerdytec Couchmaster Cycon im Test - Seite 3

Bequemes Couch-Gaming der nächsten Generation

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Praxistest

Man könnte angesichts der Dimensionen des Nerdytec Couchmaster Cycon auf den ersten Blick annehmen, dass das ganze Set letzten Endes mit einem hohen Gewicht daherkäme. Im Alltag lässt sich das Set aber auch ohne dicken Bizeps zum Sofa bugsieren. Da die Auflage in der Mitte frei abnehmbar ist, wird auch das Aufstehen nicht zur Akrobatik, denn man kann sie zwischendurch kurz zur Seite legen, um z.B. das stille Örtchen aufzusuchen und sich dann wieder mit dem Couchmaster Cycon aufs Sofa zu fläzen. Die beiliegende Maustasche kann mithilfe des Klettverschlusses dort angebracht werden, wo der jeweilige Zocker sie am liebsten haben möchte – da hat Nerdytec zu Gunsten von Links- und Rechtshändern mitgedacht.


Cycon mit Notebook

Das zuvor erwähnte Brimborium mit der internen Verbindung der USB-Anschlüsse bzw. externer Eingabegeräte ist natürlich nur relevant, wenn in erster Linie geplant ist, den Couchmaster Cycon nicht für ein Gaming-Notebook, sondern zur Verbindung mit einem Wohnzimmer-PC zu verwenden. Nachteil: Dann sind natürlich Tastatur und Maus intern erstmal fest angeschlossen. Will man sie komplett trennen, muss das Mittelstück erneut aufgeschraubt werden. Empfinden wir als relativ kompliziert, denn viele Gamer dürften ihre Eingabegeräte auch hin und wieder abkoppeln wollen, um sie vielleicht abseits des Couchmaster Cycon zu verwenden oder auch am Schreibtisch zu nutzen. Das ist dann eine hakelige Angelegenheit und vor dem Kauf zu bedenken. Wobei das natürlich in erster Linie eine Komfortfunktion ist: Niemand wird gezwungen, den USB-Hub in der Auflage zu nutzen. Alternativ steht ja auch an der Außenseite ein Port bereit und längere Kabel lassen sich ebenfalls direkt mit dem jeweiligen Wohnzimmer-PC verbinden. Für uns spielte das im Test ohnehin keine große Rolle, da wir den Couchmaster Cycon in Verbindung mit einem Gaming-Notebook, dem Acer Predator 17, getestet haben.

Schnell ist hier beim Zocken der wichtigste Vorteil des Couchmaster Cycon zu spüren: Da das Gewicht nicht mehr auf dem Schoß ruht, sitzt man gerade bei längeren Sessions wesentlich entspannter. Und das Gewicht eines Gaming-Notebooks plus Lapboard kann sonst durchaus ein Problem sein: Unser besagtes Predator 17 wiegt beispielsweise nicht unbedingt unerhebliche 4,2 kg. Sitzt man mit dem Gerät länger beim Spielen, kann das durchaus störend sein – selbst bei Einsatz eines regulären Lapboards. Denn auch hier verbleibt oft noch Druck auf der Mitte. Das ist beim Couchmaster Cycon zum Glück vermieden worden, denn die Seitenkissen tragen nun das Gewicht. Am Ende ist das eine feine Sache, denn man sitzt entspannter und kann sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren.


Cycon – Maustasche

Durch das recht unauffällige Design verträgt sich der Couchmaster Cycon im Grunde optisch mit fast allen Gaming-Geräten wunderbar. Auf der Ablage ist bei Einsatz eines Gaming-Notebooks immer noch reichlich Platz, so dass wir im Test keine Schwierigkeiten hatten, auch noch zusätzlich eine externe Maus zu verwenden. So macht das Zocken auf dem Sofa definitiv Spaß. Besser für die Körperhaltung ist das Ganze natürlich auch, da man die Chance hat, entspannter zu sitzen und die Handballenauflagen links und rechts für lockere Gamer-Arme bzw. -Hände sorgen.

Im Grunde ist der einzige Kritikpunkt im Alltag die Größe: Wer sich den Nerdytec Couchmaster Cycon kauft, muss das Accessoire bei Nichtgebrauch ja irgendwo verstauen. Bei den genannten Maßen von insgesamt ca. 85x60x23 cm sollte man schon irgendwo etwas freien Stauraum zur Verfügung haben. Mal eben unterm Kaffeetisch verschwindet der Couchmaster Cycon jedenfalls leider nicht. Doch wer mit Leidenschaft zockt und sich diese Lösung fürs Wohnzimmer-Gaming auf der Couch kauft, sollte wohl auch diese kleine Hürde noch meistern. Für den Komfortgewinn lohnt es sich aus unserer Sicht.

André Westphal

Redakteur

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