AMD plant nochmal eine Runde ‚Zen‘ in 14nm

Roadmap-Update: "Zen 2" dann in 7-nm-Technik bevor "Zen 3" kommt

AMD Ryzen Logo

Nach seinem „Financial Analyst Day“ letzte Woche, u.a. mit der Ankündigung der Threadripper CPUs, hat AMD in kleinem Kreis auch einige Updates zu seinen Roadmaps veröffentlicht. Demnach wird der aktuelle Fertigungsprozess (14-nm-Technik) optimiert und nochmal für einen neue Generation von CPUs mit der „Zen Mikroarchitektur“ verwendet, bevor es bei AMD dann zu „Zen 2“ auf 7-Nanometer-Basis geht.

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Laut AMD wird zunächst der 14-Nanometer-Prozess verbessert – „14nm+ Technologie“ genannt, was zu einer verbesserten Energieeffizienz und vermutlich auch höheren Taktraten führen sollte, aber große Verbesserungen darf man hier noch nicht erwarten. Diese Prozessoren dürften weiterhin unter der Bezeichnung ‚Ryzen‘ laufen. Dies ist der nächste Schritt nach der aktuellen Generation von Ryzen CPUs, wohl geplant für 2018.
Danach geht es weiter mit einem Wechsel der Fertigungstechnik auf den 7-Nanometer-Prozess (beim Produktionspartner GlobalFoundries) sowie einer verbesserten „Zen 2 Mikroarchiktektur“. Welche Unterschiede es von Zen zu Zen 2 gibt, ist allerdings noch völlig unklar. Erste Anzeichen deuten auf eine Einführung der 7-nm-Produktion im übernächsten Jahr hin.
Ein Jahr später hat AMD dann „Zen 3“ vorgesehen. Im Jahre 2020 soll dann auch die 7-nm-Fertigung weiter ausgereift und optimiert worden sein, so dass man hier nochmal eine höhere Energieeffizienz erwarten darf.

AMD Zen Roadmap 2017

Außerdem nannte AMD noch einige Details zu den demnächst erscheinenden Prozessoren. Ryzen 7 und Ryzen 5 sind bereits erhältlich und Ryzen 3 für Einsteiger wirft seine Schatten bereits voraus, aber ein Ryzen 9 wird wohl erstmal nicht kommen. AMD verkündete nämlich, dass ‚Threadripper‘ kein Codename sei, sondern Teil des Markennamens wird. Die als Gerücht kursierten Ryzen 9 mit 12, 14 bzw. 16 Kernen sollten demnach im Laufe dieses Sommers als „AMD Ryzen Threadripper“ auf den Markt kommen – mit einer entsprechenden Numerierung.

Übrigens gibt es auch ein positives Gerücht zu AMDs aktueller Fertigung. Wie „bit’n’chips“ aus Italien melden, soll die Ausbeute bei den Ryzen Chips bei über 80 Prozent liegen. Das bedeutet, AMD kann pro gefertigtem Wafer aus der 14-nm-Produktion überdurchschnittlich viele CPUs tatsächlich verwenden, was zum Einen gut ist für eine hohe Verfügbarkeit der CPUs im Einzelhandel, aber zum Anderen auch gut ist für einen Erreichung der Gewinnzone für AMD sowie eventuell auch günstigeren Preisen für die Anwender.

Quelle: TechPowerUp

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

1 Antwort

  1. 22. Mai 2017

    […] Nach seinem „Financial Analyst Day“ letzte Woche, u.a. mit der Ankündigung der Threadripper CPUs, hat AMD in kleinem Kreis … (Orginal – Story lesen…) […]

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