Deutsche Telekom erweitert StreamOn um Spotify

Angebot steht allgemein aber weiterhin in der Kritik

Das Angebot StreamOn der Deutschen Telekom ist höchst umstritten: Kostenlos bei manchen Verträgen zubuchbar, werden durch StreamOn zahlreiche Musik- und Videostreaming-Anbieter mit ihren Dienstleistungen dann nicht auf das Datenvolumen angerechnet. Auf den ersten Blick klingt das für Kunden toll, doch Vertreter der Netzneutralität bemängeln, dass die Deutsche Telekom so ein Zwei-Klassen-Internet fördere. Der Mobilfunkanbieter hält dagegen, dass jeder Anbieter ohne Kosten bei StreamOn mitwirken könne. Allerdings ist die Realität natürlich komplexer, denn die Deutsche Telekom fordert natürlich einen gewissen, administrativen Prozess und erhebt Strafen, wenn die Bedingungen verletzt werden. Das gesamte Verfahren ist daher für kleine Startups kaum stemmbar.

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Allerdings wurde StreamOn nun jedenfalls um einen neuen Partner erweitert, den viele User bisher vermisst hatten: Spotify. Letztere sind die aktuellen Marktführer im Bereich Musikstreaming. Wer Kunde der Deutschen Telekom ist und unterwegs Spotify nutzt, muss nun ebenfalls nicht befürchten, dass das Datenvolumen beansprucht wird. Das dürfte sicherlich die aktuellen Anwender mit der StreamOn-Option erfreuen.

 

Quelle: DeutscheTelekom

André Westphal

Redakteur

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