Ataribox läuft mit AMD-Chip, kostet ab $250

Kommende Spielkonsole basiert auf Linux und vermutlich "Raven Ridge" APU

Ataribox wood

Xbox One und PlayStation 4 verwenden bereits AMD-Hardware und nun kann sich der Hersteller eine weitere Spielkonsole ans Revers heften. Die kommende ‚Ataribox‘ wird nämlich auf einem Prozessor von AMD basieren, wie Atari in einem Interview erklärte. Die Ataribox wird in einer Kampagne per Crowdfunding finanziert und soll mit einer Reihe von klassischen Atari-Spielen ausgeliefert werden.

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Die neue Spielkonsole verwendet laut Atari einen sogenannten „Custom SoC“ von AMD mit integrierter Radeon-Grafik, also eine APU wie auch Microsoft und Sony sie für ihre Modelle einsetzen. Nur die Nintendo Switch basiert auf Technologie von Nvidia.

Die Ataribox soll an den Erfolg der klassischen „Atari 2600 VCS“ Videospielkonsole anknüpfen, die in diesem Monat sage und schreibe 40 Jahre alt wurde! Das Gerät zum Anschluss an den guten alten Röhrenfernseher wurde nämlich im September 1977 in den USA offiziell vorgestellt.
Die Ataribox wird natürlich anders aufgebaut sein und kommt z.B. mit Linux als Betriebssystem sowie eine auf den Betrieb am TV-Gerät zugeschnittenen Benutzeroberfläche. Leistungsmäßig soll sie mit ihrer AMD-Hardware im Gaming auf dem Niveau eines Mittelklasse-PCs liegen. Top-Titel, die High-End Hardware benötigen, sind dagegen nicht für die Ataribox geeignet.

Die Einführung ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen und preislich soll sich die Ataribox zwischen 250 und 300 US-Dollar bewegen. Weitere Einzelheiten z.B. zu den Controllern hat Atari noch nicht verraten, aber Anwender sollen Zugriff auf das Betriebssystem bekommen können, um selbst Modifikationen vorzunehmen. Es soll sich laut Atari um „ein Killer-TV-Produkt handeln, mit dem die Leute ohne Einschränkungen spielen, streamen und browsen können“. Auch der Steam-Store soll unterstützt werden.
Optisch erinnert die Ataribox in den ersten Bildern aber schon mal an das gute alte Atari 2600 VCS, wobei der Hersteller betont, dass es sich bei dem Holzelement in der Front um echtes Holz handelt. Auch eine komplett schwarze Version ist geplant, wie auf den offiziellen Bildern zu sehen ist.

Quelle: VentureBeat

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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