Benchmarks vom AMD Ryzen 5 2400G

Intel Core i5-8400 hat beim Gaming keine Chance gegen neue Ryzen APU mit Vega

Diese Woche erst hat AMD die Spezifikationen seiner kommenden Desktop-APUs veröffentlicht, jetzt gibt es erste Gaming-Benchmarks. Sie kommen zwar von AMD selbst, lassen einen aber trotzdem schon mal eine erste Einschätzung der Leistungsfähigkeit der integrierten Grafikeinheit auf Basis von Radeon Vega zu.

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Die AMD Ryzen 5 2400G APU kommt mit vier CPU-Kernen plus SMT, also acht logischen Kernen, 3,6 GHz Basistakt und 3,9 GHz Boost-Takt. Die Radeon Vega 11 Grafikeinheit bietet 11 Compute-Einheiten und damit 704 Shader-Einheiten sowie 44 Textureinheiten. Der GPU-Takt liegt bei 1250 MHz und als Grafikspeicher wird der DDR4-Hauptspeicher genutzt, der offiziell mit bis zu 2933 MHz unterstützt wird.

AMD stellt den Ryzen 5 2400G gegen den aktuellen Intel Core i5-8400 (Coffee Lake) mit 6 Kernen (ohne SMT), der mit 2,8 GHz Basistakt taktet und 4 GHz im Turbomodus erreichen kann. Die integrierte Grafikeinheit ist eine Intel UHD Graphics 630 mit 24 Execution-Units, bis zu 1050 MHz Grafiktakt und DirectX12-Unterstützung.

Während die CPU-Einheiten von Core i5-8400 und Ryzen 5 2400G ungefähr vergleichbar sind und auch TDP (65 Watt) sowie Listenpreis ($182 zu $169) auf gleichem Niveau liegen, kann man dies von den Grafikeinheiten nicht sagen. Dies zeigt sich dann auch in den Gaming-Benchmarks.

Bei einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln ist der Ryzen 5 2400G in poulären PC-Titeln wie „Battlefield One“, „Overwatch“, „Elder Scrolls: Skyrim“ und „Witcher 3“ mehr als doppelt so schnell wie der Core i5-8400, wobei die neue APU von AMD im letztgenannten Spiel keine wirklich verlässlich ruckelfreien 31 Bilder pro Sekunde (Bps) abliefert. Die 96 Bps in einem älteren Spiel wie „Elder Scrolls: Skyrim“ und selbst die 51 Bps in einem Shooter wie „Battlefield One“ sind dagegen beeindruckend von einer integrierten Grafikeinheit.

Wer die aktuell überhöhten Preise für Gaming-Grafikkarten nicht zahlen will oder kann, könnte mit einer der neuen AMD Ryzen APUs eventuell eine Alternative für ein günstiges kleines Gaming-System finden.

Quelle: TechSpot

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

1 Antwort

  1. Berserkus sagt:

    Mit schnellerem RAM, 3200ter dürfte problemlos laufen und wahrscheinlich auch höher, würde sicher noch einiges mehr rauszuholen sein. War bei den alten APUs ja auch sogar recht deutlich zu sehen.

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