Angeblich weiter Probleme mit Intel Ice Lake

Integration von PCI Express 4.0 in den Chipsatz erweist sich als schwierig

Auf der CES in Las Vegas Anfang Januar hatte Intel endlich nach etlichen Verzögerungen die neuen „Ice Lake“ CPUs für Ende 2019 angekündigt, aber laut neuen Gerüchten gibt es weiter Komplikationen. Ungenannte Quellen aus der Branche behaupten, dass Intel Schwierigkeiten hat, PCI Express 4.0 in die Chipsätze für „Ice Lake“ zu integrieren.

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Bei der offiziellen Ankündigung auf der CES hatte Intel praktisch nur von den neuen Prozessoren aus der 10-Nanometer-Fertigung gesprochen, aber kaum von der Plattform als Ganzes mit den entsprechenden Chipsätzen. Nun wird also berichtet, dass Intel Probleme hat beim Upgrade der Chipsätze von PCI Express 3.0 auf 4.0. Das könnte im schlimmsten Fall zu erneuten Verschiebungen führen, wird befürchtet.

Dies ist momentan aber nur als Gerücht zu betrachten und keineswegs sicher. AMD wird PCI Express 4.0 in die nächste Generation seine Ryzen Plattform integrieren und damit die Bandbreite verdoppeln gegenüber PCIe 3.0, so dass Intel nicht darum kommen wird, ebenfalls PCIe 4.0 zu unterstützen und der Konkurrenzdruck entsprechend hoch ist. Allerdings ist bis Ende dieses Jahres auch noch einiges an Zeit für Intel, um eventuelle Schwierigkeiten zu beheben. Im Laufe dieses Jahres werden wir sicherlich mehr darüber erfahren.

Quelle: Kitguru

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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