Oculus Rift S kommt im Frühling für $399

Neues & überarbeitetes Virtual Reality Headset für leistungsfähige PCs

Nach dem ersten Hype um Oculus Rift und HTC Vive 2915 bzw. 2016 ist es ruhiger geworden um die Virtual Reality Headsets, sieht man von den folgenden Preissenkungen ab. die wohl nochmal für einen Schub gesorgt hatten. Jetzt aber wurde ein neues VR-Headset angekündigt, das „Oculus Rift S“. Im Vergleich zum Vorgänger ist es in einigen Punkten überarbeitet und verbessert worden.

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Während das erste Oculus Rift noch eine Eigenentwicklung war, hat man sich nun Verstärkung geholt vom chinesischen PC-Hersteller Lenovo. Verbessert beim Rift S soll der Tragekomfort sein inklusive optimierter Gewichtsverteilung. Allerdings nennt Oculus selbst noch keine technischen Daten.

Die Auflösungen der integrierten Displays für die Augen sind allerdings größer geworden, wenn auch nicht wirklich spektakulär. Von 1080×1200 Bildpunkten im ersten Rift sind es beim Rift S nun 1280×1440 Pixel pro Auge – immerhin 42 Prozent mehr.

Die Touch-Controller wurden ebenfalls optimiert und die Kameras zur Erkennung von Bewegungen sollen nun in das Headset integriert worden sein. Außerdem soll der Kabelsalat verschwinden, denn das Oculus Rift S wird nur noch mit einem einzigen Kabel an den PC angeschlossen. Die Anforderungen an das basierende System sind übrigens praktisch gleich geblieben. Oculus setzt auch für das Rift S mindestens eine GeForce GTX 1050 Ti oder Radeon RX 470 Grafikkarte, eine Intel Core i3-6100 oder AMD Ryzen 3 1200 oder FX-4350 CPU und 8 GByte Hauptspeicher voraus. Außerdem braucht man natürlich einen DisplayPort-Anschluss für die Bilddarstellung im VR-Headset sowie einen USB 3.0 Anschluss und Windows 10 als Betriebssystem. Hardware-technisch empfohlen für eine bessere Leistung sind dagegen GeForce GTX 1060 oder Radeon RX 480, Core i5-4590 oder Ryzen 5 1500X, HDMI 1.3 und 3x USB 3.0 sowie 1x USB 2.0.

Oculus Rift S Systemvoraussetzungen

Das Oculus Rift soll noch in diesem Frühjahr zu einem Verkaufspreis von 399 US-Dollar erhältlich sein, d.h. der Hersteller bleibt bei seinen Preisvorstellungen und bietet das neue VR-Headset zum gleichn Preis an wie das aktuelle Oculus Rift, das dann in Kürze wohl abgelöst oder billiger wird.

Quelle: Oculus Rift S

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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