Intel dementiert 10-nm-Gerüchte

Angeblich weiterhin Desktop-CPUs aus 10-nm-Fertigung geplant

HardwareLuxx hatte am Montag eine Bombe platzen lassen mit der Nachricht aus Insider-Kreisen, dass Intel seine geplanten Desktop-CPUs aus der 10-nm-Produktion komplett gestrichen habe und sich stattdessen auf 14nm sowie die Entwicklung der 7-nm-Technik konzentrieren wolle. Dies hat Intel aber mittlerweile dementiert.

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Die Gerüchte von Anfang der Woche besagten, dass Intel alle Desktop-Prozessoren aus der 10-Namometer-Fertigung gestrichen habe und die 14-nm-Technik weiterhin nutzen will bis die ersten 7-Nanometer-CPUs im Jahre 2022 auf den Markt kommen. Grund sei, dass Intel mit den 10-nm-CPUs (Ice Lake) nicht die gewünschten und erforderlichen Taktraten erreiche. Es gibt zwar bereits 10-nm-CPUs von Intel, aber lediglich niedriger getaktete Varianten für Notebooks. Stattdessen plane Intel nun, mit der nächsten Generation von Desktop-Prozessoren (Comet Lake) im nächsten Jahr sowie der übernächsten Generation „Rocket Lake“ im übernächsten Jahr (2021) über die Runden zu kommen, denn die bisherige 14-nm-Technik sei ausgereift genug und wird weiter optimiert, um auch gegen die aufstrebende AMD Ryzen Konkurrenz zu bestehen.

Auf Anfrage erklärte Intel allerdings lediglich mit einem einzigen Satz: „Wir machen weiterhin große Fortschritte bei 10nm und unsere aktuelle Roadmap für 10-nm-Produkte umfasst Desktop.

Später schob Intel noch nach, dass man mit 10-nm-Produkten Desktop-CPUs gemeint habe. Man kann aber auch spekulieren, dass „Desktop Ice Lake“ eventuell nur für die kompakte NUC Mini-PCs oder „High-End Desktop“ HEDT Prozessoren der Core X-Serie kommen wird und nicht für die normalen Core i3, i5 und i7 CPUs für herkömmliche PCs, aber leider spezfizierte Intel dies bislang nicht.

Quelle: Tom's Hardware

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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