Gerücht: „Zen 3“ wird 10 % besser als „Zen 2“

Neue AMD Ryzen sollen nächstes Jahr auch 100 bis 200 MHz höher takten

Nachdem AMD aus Versehen verriet, dass man schon Ende nächsten Jahres mit neuen „Zen 3“ CPUs rechnen darf, sind nun Gerüchte über mögliche Leistungsverbesserungen aufgetaucht. Verschiedene Quellen berichten von mehr als 8 bzw. 10 % höherer Performance sowie 100 bis 200 MHz höheren Taktraten gegenüber aktuellen „Zen 2“ CPUs.

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AMD hat erst dieses Jahr die „Zen 2“ Mikroarchitektur eingeführt mit den aktuellen Ryzen 3000 Desktop-Prozessoren sowie den EPYC 7000 Server-CPUs und hatte dabei schon neben der feineren 7-Nanometer-Fertigung eine höhere Leistungsfährigkeit mitgebracht. Nun meldet ein für seine zutreffenden Prognosen bekannter User bei Chiphell in Asien, dass die kommende „Zen 3“ Architektur mehr als 10 Prozent mehr Befehle pro Takt pro CPU-Kern zeigt in frühen „Engineering Samples“. Gleichzeitig sollen die Taktfrequenzen im Vergleich zu den jeweiligen CPU-Modellen der Ryzen 3000 Serie um 100 bis 200 MHz höher liegen – wohl aufgrund einer weiter verbesserten 7-Nanometer-Fertigung bei AMD-Partner TSMC in Taiwan.

Eine andere Quelle nennt dagegen mehr als 8 % Steigerung bei den Befehlen pro Takt mit der „Zen 3“ Mikroarchitektur.

AMD selbst hatte bei der Anfang dieses Monats schnell wieder zurückgezogenen Präsentation nur wenige Details zur „Zen 3“ Architektur genannt. Demnach wird die Cache-Struktur umorganisiert, indem der Level-3 Cache nicht mehr von vier, sondern von acht Kernen gemeinsam genutzt und geteilt wird. Dies soll die Latenzzeiten verringern und es geht von zweimal 16 MByte L3-Cache bei „Zen 2“ auf einmal 32 MByte L3-Cache bei „Zen 3“. Welche weiteren Änderungen „Zen 3“ mitbringt, ist noch nicht bekannt, aber die vermeintliche Ryzen 4000 Serie soll die letzte Generation für den bisherigen AM4-Sockel sein, bevor es in der darauf folgenden Generation auf Basis der „Zen 4“ Mikroarchitektur einen neuen CPU-Sockel im Desktop-Bereich gibt. Letzteres ist allerdings genauso ein Gerücht wie die obigen Leistungsverbesserungen von „Zen 3“, sollte also weiterhin mit Skepsis betrachtet werden.

Quelle: redgamingtech.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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