Core i9-10900K hält mit Ryzen 9 3900X mit

Neue Intel "Comet Lake" 10-Kern-CPU etwa gleichauf mit AMDs 12-Kerner

Nachdem der Intel Core i9-10900K der kommenden „Comet Lake“ Generation vor wenigen Tagen erstmals im 3DMark aufgetaucht war, aber zunächst noch ohne Resultate, gibt es mittlerweile auch erste Ergebnisse. Diese sind vor allem dann interessant, wenn man Intels neue 10-Kern-CPU direkt mit AMDs 12-Kern-Modell, dem Ryzen 9 3900X, vergleicht.

Anzeige

Der AMD Ryzen 9 3900X auf Basis der „Zen 2“ Mikroarchitektur verfügt zwar über zwei Kerne mehr, aber dafür kann der Intel Core i9-10900K höher takten mit einem maximalem Turbo von 5,1 GHz statt AMDs 4,6 GHz. Es hängt also von der jeweiligen Anwendung ab, welcher Prozessor schneller ist. Der 3DMark kann zwar gut für einen Vergleich herhalten, repräsentiert aber nicht unbedingt die tägliche Praxis und hat außerdem wohl Probleme, seine Ergebnisse bei mehr als zehn CPU-Kernen zu skalieren. Darüber hinaus spielt auch noch der Hauptspeicher eine wichtige Rolle, denn der AMD Ryzen 9 3900X wurde mit höheren DDR4-Frequenzen mit bis zu 3800 MHz ausgestattet als der getestete Intel Core i9-10900K aufweisen kann, nämlich nur DDR4-2666.

So ist es denn auch keine Überraschung, dass der Ryzen 9 3900X mit DDR4-3800 sowohl in den CPU-Tests des 3DMark Time Spy als auch beim 3DMark Fire Strike die Spitzen einnimmt. Allerdings kann der Core i9-10900K mit DDR4-2666 im 3DMark Time Spy den Ryzen 9 3900X mit DDR4-3200 hinter sich lassen und wird nur von den AMD-Modellen mit DDR4-3400 und DDR4-3800 geschlagen.

Vergleicht man diese 3DMark-Resultate des Core i9-10900K mit denen des direkten Vorgängers, dem Core i9-9900K aus der „Coffee Lake“ Generation, zeigt das neue Flaggschiff der „Comet Lake-S“ Serie eine Leistungssteigerung von 15 bis 25 Prozent. Dies ist allerdings ebenfalls wenig überraschend, denn schließlich bietet der Core i9-10900K mit 10 Kernen auch 25 % mehr Kerne als der Core i9-9900K mit 8 Kernen und beide basieren weiterhin auf der ‚Skylake‘ Mikroarchitektur, so dass sich an der Performance pro Kern und Takt wenig ändern wird mit „Comet Lake“.

Nachdem man zunächst mit „Comet Lake-S“ für Ende 2019 oder Anfang diesen Jahres gerechnet hatte, soll es nun wohl diesen April soweit sein. Dies ist aber noch unbestätigt.

Quelle: rogame @ Twitter

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

2 Antworten

  1. Stephan Böcker sagt:

    Es ist schon Krass was AMD aufgeholt hat……..

    Mir gefällt es sehr !!!

  2. titi sagt:

    Mal sehen wann Intel dann auch tatsächlich in Stückzahlen liefern kann ;:D .
    Ich wette bis dahin ist schon die nächste Generation AMDs flächendeckend erhältlich ( Zen3 ).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.