Intel „Tiger Lake“ Mobil-CPUs offiziell

7 neue Core i3/i5/i7 mit Intel Xe GPU für flache & leichte Notebooks

Wie angekündigt hat Intel gestern abend seine neuen Core Mobil-CPUs der offiziell 11. Generation eingeführt (Codename: Tiger Lake). Diese insgesamt sieben Core i3, i5 und i7 CPUs kommen aus einer verbesserten „10nm SuperFin“ Fertigung, verfügen über zwei bis vier „Willow Cove“ CPU-Kerne und eine integrierte Intel Xe-LP Grafikeinheit.

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Die sieben neuen Mobilprozessoren reichen vom Core i3-1110G4 mit zwei Kernen plus Hyper-Threading, 1,8 GHz Basis- und bis zu 3,9 GHz Turbotakt bis hinauf zum Quad-Core Core i7-1185G7 mit 3,0 GHz Basis- sowie bis zu 4,8 GHz Turbotakt. Intel bleibt mit „Tiger Lake“ bei maximal vier Kernen, während die Anfang des Jahres eingeführten AMD Ryzen 4000 Mobil-CPUs sogar über bis zu acht Kerne verfügen, selbst in der 15-Watt-Klasse, aber erfreulicherweise unterstützen alle neue Intel Core CPUs der 11. Generation immerhin Hyper-Threading für zwei parallele Threads pro physischem Kern.

Alle neuen Mobilprozessoren von Intel kommen mit einer integrierten Intel Xe-LP Grafikeinheit mit bis zu 96 Execution-Units. Das sind 32 EUs mehr als noch bei der Vorgängergeneration „Ice Lake“ aus dem letzten Jahr, wobei die 96 EUs von „Tiger Lake“ auf 768 Shader-Einheiten hinauslaufen. Die Mobil-CPUs kommen entweder mit diesen 96 und 80 oder auch mit nur 48 EUs. Die Unterscheidung ist am Produktnamen zu erkennen (G7 oder G4).

Laut Intel ist diese GPU ihre erste integrierte Grafikeinheit, die Gaming bei 1080p Auflösung ermöglicht. Intel zeigte auch einige Vergleiche mit AMD Ryzen 7 4800U mit integrierter Vega Grafikeinheit sowie einem Intel-Notebook mit Nvidia GeForce MX350 Grafikchip, bei denen „Tiger Lake“ die Oberhand behielt. Allerdings wurde hier eine neue Core i7-1185G7 CPU mit 28 Watt TDP eingesetzt, während sich die Ryzen 7 4800U APU mit 15 Watt TDP begnügt.

Die „Tiger Lake“ Plattform unterstützt erstmals bei Intel auch PCI Express 4.0, das für diskrete Grafikchips oder auch schnelle NVMe SSDs genutzt werden kann. Außerdem werden Thunderbolt 4, WiFi-6 und bis zu vier 4K-Bildschirme gleichzeitig unterstützt.

Gleichzeitig führte Intel wie erwartet auch einige neue Logos sowie die Plattformmarke ‚Evo‘ ein, die ähnlich wie ‚Centrino‘ vor vielen Jahren als Garant für ein „Tiger Lake“ Notebook und damit entsprechende Qualitätsstandards stehen soll.

Neben den sieben jetzt eingeführten „Tiger Lake“ Mobilprozessoren sollen nächstes Jahr noch zwei weitere Core i3 mit vier Kernen hinzukommen, wohingegen die aktuellen Core i3 auf nur zwei Kerne beschränkt sind. Erste Notebooks mit Intel „Tiger Lake“ CPUs sollen in den nächsten Monaten erhältlich sein und Hersteller wie Acer, ASUS, MSI und Schenker haben ihre Modelle bereits angekündigt.

MSI Prestige 14 Evo

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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