AMD hat Ryzen CPUs um 81 % beschleunigt

Vergleich aller bisherigen CPU-Generationen zeigt Performance-Fortschritte

In einem sehr lesenswerten Artikel hat Golem alle bisherigen Zen Mikroarchitekturen miteinander verglichen und dabei nicht nur die Fortschritte von AMD dargelegt, sondern diese auch anhand von Benchmarks von Ryzen 8-Kern-CPUs jeder der vier Generationen untermauert. Dabei werden die Leistungssprünge deutlich, die AMD mit seinen CPUs jedes Jahr machen konnte.

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AMD begann seine Ryzen-Reise Anfang 2017 mit dem Ryzen 7 1800X als Topmodell auf Basis der damals ersten Zen Mikroarchitektur mit acht Kernen plus „Simultaneous Multi-Threading“ (SMT) für die doppelte Anzahl logischer Kerne im Betriebssystem – ähnlich wie Intel mit Hyper-Threading. Rund ein Jahr später, im Frühling 2018, kam der Ryzen 7 2700X als direkter Nachfolger mit ebenfalls 8 Kernen, aber auf Basis einer leicht verbesserten „Zen+“ Architektur sowie aus der 12- statt 14-Nanometer-Fertigung. Hier war der Leistungssprung nicht so groß, aber das änderte sich im Sommer 2019 mit der Einführung der „Zen 2“ Archtektur und dem Ryzen 7 3800X als neues 8-Kern-Modell aus der 7-nm-Produktion sowie der aktuellen, nochmals verbesserten „Zen 3“ Architektur und dem Anfang Oktober eingeführten 8-Kerner Ryzen 7 5800X.

Diese vier genannten Prozessoren hat Golem nun nochmals sowohl mit verschiedenen Spielen als auch Anwendungen durchgetestet und miteinander verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass AMD innerhalb von drei Jahren „die Gaming-Leistung der Ryzen-Prozessoren um rund 81 Prozent“ steigen konnte. Während es mit Zen+ noch vergleichsweise moderate Zuwächse waren, konnte man mit „Zen 2“ einen großen Sprung machen und bei „Zen 3“ wurde dieser sogar noch größer.

Betrachtet man die verschiedenen AMD Ryzen Generationen in Praxisanwendungen, so „fällt das Plus mit 72 Prozent vom Ryzen 7 1800X bis zum Ryzen 5800X etwas niedriger aus„, aber trotzdem sind die Leistungsvorteile „gewaltig“. Auch hier brachte die zweite Generation Zen+ nur wenig mehr, aber mit „Zen 2“ und „Zen 3“ sieht es deutlich besser aus mit größeren Performance-Sprüngen, wie man auch anhand der Grafiken sehen kann.

Wer mehr wissen will, sei es zu den verschiedenen Benchmarks oder den technischen Details sowie den Unterschieden der einzelnen Ryzen Generationen und Zen Mikroarchitekturen, dem sei der unten verlinkte Artikel von Golem zu empfehlen.

Quelle: Golem

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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