AMD & Nvidia: Lieferengpässe bei Grafikkarten wohl noch bis Sommer 2021

Auch Prozessoren bleiben betroffen

Schlechte Nachrichten für diejenigen, die beabsichtigen bald ihren PC auf- bzw. umzurüsten. Laut Managern von AMD und Nvidia wird es weiterhin im Segment für Grafikkarten Lieferengpässe geben. Jene sollen bis Sommer 2021 anhalten, nimmt man aktuell an. Betroffen sind aber nicht nur Grafiklösungen, sondern auch Prozessoren. AMDs Geschäftsführerin Lisa Su rechnet erst ab dem zweiten Halbjahr 2021 damit, dass sich die Situation merklich verbessern werde. Nvidia geht ebenfalls von sehr knappen Beständen bis mindestens ins zweite Quartal 2021 hinein aus.

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So investiere man aktuell zwar in mehr Fertigungskapazität, bis man davon aber am Markt etwas spüren werde, brauche es eben Zeit. Vor allem Substrate seien knapp, sie sind die Grundlage für die Fertigung von CPUs und GPUs bzw. ihrer Träger. Diese Knappheit könnte auch dazu geführt haben, dass beispielsweise auch die Ende 2020 erschienenen Next-Generation-Konsolen, die PlayStation 5 und Xbox Series X, derzeit ausverkauft sind.

Betroffen sind also zahlreiche Produkte aus dem Bereich der Informationstechnologie bzw. der Unterhaltungsindustrie. Die Situation wird sich 2021 also erst sehr langsam wieder entspannen. Ausgelöst wurden die Probleme freilich durch die Corona-Krise, welche die Zulieferketten belastet hat. Denn zum einen wurde die Fertigung erheblich erschwert, zum anderen stieg durch Home-Office und Home-Schooling die Nachfrage enorm.

Quelle: Heise

André Westphal

Redakteur

Eine Antwort

  1. Tom Use sagt:

    Tja dann warten wir eben bis Sommer 2021 bis der Preis sich wieder eindeutig unterhalb des UVP plaziert hat. Diese Spielchen mit dem Haben-Muss Faktor zieht bei mir nicht und deshalb bekommen die von mir auch keinem müden Cent mehr als den UVP bezahlt.

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