Nvidia: Lieferengpässe bei Grafikkarten wohl noch im gesamten Jahr 2021

Hersteller gibt sich wenig optimistisch

Nvidia hat gerade erst neue ARM-CPUs für Server bzw. Datenzentren vorgestellt. Nun plauderte man im Rahmen seiner Ergebnisse für das erste Quartal seines aktuellen Fiskaljahres 2022 auch über die Aussicht, die Lieferengpässe bei Grafikchips 2021 in den Griff zu bekommen. Leider bekräftigt der Hersteller seine bisherigen Aussagen, dass es da wohl düster aussehe.

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So rechnet Nvidia damit, dass wohl noch das gesamte Jahr 2021 die Nachfrage nach Grafikkarten das Angebot deutlich übersteigen werde. Allerdings rechne man damit, dass Nvidia dennoch ein ordentliches Wachstum erzielen werde, da man immerhin die Bestände etwas erhöhen könne. Einfach werde es demnach aber wohl auch im Restjahr nicht sein, sich einen neuen Gaming-PC zusammenzustellen.

Betroffen sind von diesen Problemen aktuell nicht nur die Grafikkarten von AMD und Nvidia, sondern auch beispielsweise die Next-Generation-Spielekonsolen Sony PlayStation 5 und Xbox Series X, welche permanent vergriffen sind. Auch da gibt es leider kaum eine Aussicht auf Besserung. Auch die Automobilindustrie klagt derzeit über Probleme damit, sich ausreichend Chips für ihre Fahrzeuge zu sichern. Volkswagen musste deswegen bereits seine bisherigen Vorhersagen zu anvisierten Produktionsmengen nach unten korrigieren.

Quelle: Nvidia

André Westphal

Redakteur

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