NZXT H9 Flow Gehäuse im Test - Seite 2

Showcase-Design mit gutem Airflow ab ca. 130 Euro

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NZXT H9 Flow im Detail

Das NZXT H9 Flow überzeugt bereits auf den ersten Blick mit einem auffälligen Design. Besonders die große Seitenfläche aus gehärtetem Glas sorgt für eine sehr edle Optik. Auch die Front besteht aus Glas, wodurch der Innenraum des Gehäuses hervorragend sichtbar ist. So lässt sich die verbaute Hardware besonders gut präsentieren.

Die Seitenteile und der Deckel werden über ein praktisches Stecksystem befestigt. Die Seitenteile werden zunächst unten in das Gehäuse eingesetzt und anschließend nach oben geklappt, bis sie einrasten. Danach wird alles mit einer Schraube gesichert, wodurch das Gehäuse zuverlässig geschlossen bleibt.

Eine integrierte RGB Beleuchtung ist ab Werk nicht vorhanden. Durch die großen Glasflächen bietet das Gehäuse jedoch ideale Voraussetzungen, um eigene Beleuchtungssysteme zu installieren. Da das Glas nicht getönt ist, bleibt der Blick auf das Innere klar und unverfälscht. In der Flow-Variante sind bereits vier Lüfter von NZXT vorinstalliert, die für eine effektive Luftzirkulation im Gehäuse sorgen.

Die Vorderseite besteht, wie bereits erwähnt, vollständig aus klarem Glas. Dadurch wird die verbaute Hardware besonders gut sichtbar und es entsteht viel Raum für optische Akzente, etwa durch RGB-Komponenten. Am unteren Bereich der Front befindet sich das eingelassene NZXT-Logo. Da durch die Glasfront selbst keine Luft in das Gehäuse strömen kann, wurde in der Seitenwand neben dem Mainboard Platz für drei 120-mm-Lüfter oder einen 420-mm-Einzelframelüfter vorgesehen. Alternativ kann an dieser Stelle aber auch ein 360 mm Radiator installiert werden. Somit ist trotz der Glasfront eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet, um die Komponenten zuverlässig zu kühlen.

Der Deckel wird ebenfalls durch ein Stecksystem gehalten. Zum Entfernen genügt das Öffnen der beiden Rändelschrauben und ein kurzer Zug an der Rückseite, wodurch sich das Element leicht lösen lässt. Die Bedienung ist unkompliziert und funktioniert in der Praxis sehr gut.

Auf der Frontseite des H9 Gehäuse befindet sich das I/O-Panel. Dort sind der Power Button, zwei USB 3.2 Gen 1 Typ A Anschlüsse, ein USB 3.2 Gen 2 Typ C Anschluss sowie ein kombinierter Audioanschluss für ein Headset untergebracht. Im unteren Bereich des Gehäuses ist der NZXT F420 Core RGB-Lüfter installiert, der über einen herausnehmbaren Staubfilter verfügt, welcher durch ein Stecksystem und Magnete fixiert wird. Auf der Frontseite wurde jedoch auf einen Staubfilter verzichtet, obwohl dieser durch den Einzug der Frischluft wünschenswert gewesen wäre.

Direkt unter dem Gehäusedeckel befindet sich eine Montageplatte für eine Wasserkühlung, die einen Radiator mit bis zu 360 mm Länge aufnehmen kann. Alternativ lassen sich dort auch drei 120-mm-Lüfter oder ein einzelner 420-mm-Lüfter installieren. Die Halterung lässt sich leicht herausnehmen, was den Einbau der Kühlung deutlich vereinfacht. Dadurch wird zudem eine effiziente Luftzirkulation über den oberen Bereich des Gehäuses ermöglicht.

Ein Blick auf die Rückseite zeigt, dass das Gehäuse vergleichsweise breit gestaltet ist. Im oberen Bereich befindet sich rechts eine Montageposition für einen 120-mm-Lüfter, direkt daneben wird in einer separaten Kammer das Netzteil installiert. Darunter sind die Halterungen für den Festplattenkäfig angebracht, während rechts davon die Abdeckungen der Erweiterungsslots liegen. Insgesamt bietet das H9 Flow sieben Erweiterungsplätze, die ausreichend Flexibilität für zusätzliche Karten oder Komponenten ermöglichen.

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